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OÖ. Alljährlich rufen die Vereinten Nationen zum Weltwassertag am 22. März auf. Das Motto 2022 ist: „Groundwater – making the invisible visible“. Das Motto soll Menschen überall auf der Welt dazu animieren, sich über den lebensnotwendigen Wert des Wassers Gedanken zu machen. 

Die Lehrlinge von heute sind die Profis von morgen. Fotos: WKO
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Damit bestes oberösterreichisches Trinkwasser aus unseren Brunnen kommt und durch unsere Leitungen und Wasserhähne fließen kann, dafür sorgen unsere oberösterreichischen Brunnenmeister mit viel Know-how. Brunnenbauer ist einer der ältesten Handwerksberufe und auch in der heutigen Zeit ein unentbehrliches Gewerk. An diesem Sachverhalt hat sich nichts geändert, doch steht man heute vor der Aufgabe, trotz Bevölkerungswachstum, zunehmender Umweltverschmutzung und Klimawandel eine Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu gewährleisten. Daher ist es umso wichtiger, dass sich Menschen nicht nur am Weltwassertag darauf besinnen, sondern sich den Wert des Wassers in ihrem täglichen Leben bewusst machen und mit dem hohen Gut sparsam und achtsam umgehen.

Einer der ältesten Berufe

Die Qualifikationen Brunnen zu bohren und Wasser zu fördern sind anspruchsvoll. Oberösterreichs Brunnenmeister errichten nicht nur Brunnenanlagen wie Schacht- und Bohrbrunnen sowie Quellfassungen, sondern auch Entwässerungsanlagen, Abwasserleitungen und Abwasserbeseitigungsanlagen. Mit Erkundungsbohrungen stellen sie Bodenbeschaffenheit und Wasserqualität fest und kontrollieren die Wassergüte.

„Wichtig wäre auch eine fachgerechte Wartung und Kontrolle der bestehenden Wasserversorgungen, vor allem der Hausbrunnen“, so der Appell von Berufsgruppensprecher Thomas Forster. „Wie die jährliche Überprüfung beim Auto so sollte auch ein regelmäßiger Service beim Hausbrunnen Standard sein“.

Oberösterreichs Brunnenmeister sind aber auch die Profis für die Gewinnung der oberflächennahen Geothermie mittels Erdwärmepumpen und Erdwärmetiefsonden. „Diese umweltfreundliche Energiequelle wird immer beliebter. Ca. 80% der benötigten Energie für Heizung, Kühlung und Warmwasseraufbereitung können unmittelbar und kostenlos aus dem Untergrund gewonnen werden“, verrät Forster.

Für alle Arbeiten gilt als oberstes Gebot der Schutz und Erhalt unseres Trinkwassers. Nur der ausgebildete Brunnenmeister garantiert die Sicherung der Sauberkeit und die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften.

Beruf mit Tiefgang

Wer einen Beruf mit Tiefgang sucht, für den ist die Ausbildung zum Brunnenbauer bzw. zur Brunnenbauerin genau die richtige Wahl. „Die Lehrlinge von heute sind unsere Profis von morgen. Sowohl die sichere Wasserversorgung als auch die Nutzung der umweltfreundlichen Erdwärme ist wichtiger denn je und wird durch sie sichergestellt“, wirbt Berufsgruppensprecher Thomas Forster für sein Gewerk.


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