Kinderbildung: Dem lautstarken Weckruf folgt eine Großkundgebung am 29. März
LINZ. Die Gewerkschaften younion, GPA und der ÖGB OÖ machten sich am Montagnachmittag mit dem Aktionstag „Jetzt gibt’s Wirbel 2.0“ unüberhörbar stark für die Kinderbildung. Am 29. März ist eine Großkundgebung vor dem Linzer Landhaus geplant.

„Die Situation in den Kinderbildungseinrichtungen verschärft sich angesichts der aktuellen Pandemie-Lage noch um ein Vielfaches. Zusätzliche Personalausfälle verschlimmern die Situation bei den Beschäftigten. Es muss endlich etwas passieren“, drängt younion OÖ-Landesvorsitzender, Christian Jedinger.
Gemeinsam mit Personalvertretern, Betriebsräten und vielen betroffenen Mitarbeitern in der Kinderbildung - von Caritas bis Kinderfreunde Kindergärten, Gemeinde-Krabbelstuben, städtischen Horten, Nachmittagsbetreuung bis hin zu den Schulassistenzen - wurden die Forderungen für bessere Arbeitsbedingungen mit viel Wirbel bekräftigt. Die Schilderungen und Forderungen vieler betroffener Arbeitnehmer wurden durch die Magistratsmusik Linz lautstark unterstützt.
Bundesweite Proteste
„In ganz Österreich machen heute tausende Beschäftigte wiederholt auf ihre schwierige Lage aufmerksam, wir werden geeint als Gewerkschaften so lange nicht nachlassen, bis wir unsere Ziele im Sinne der betroffenen Kollegen erreicht haben!“, stellt der anwesende younion Bundesvorsitzende Christian Meidlinger bei der Kundgebung in Linz klar.
Am 29. März wird der Aktion eine Großkundgebung vor dem Landhaus in Linz folgen. GPA OÖ-Geschäftsführer, Wolfgang Gerstmayer:. „Wir bleiben hartnäckig auf diesem Thema drauf, denn es geht letztendlich nicht nur um die Beschäftigten, sondern um unsere ganze Gesellschaft. Wenn sich nicht endlich was bewegt, werden wir weiter bei den Verantwortlichen vom Land OÖ protestieren.“


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