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LINZ. Zusätzlich zu bestehendem Fahrverbot kommt in der Ferihumerstraße eine bauliche Sperre, dies hat nun der Gemeinderat beschlossen. So soll dem Durchzugsverkehr Einhalt geboten werden.

Während des Umbaus des Peuerbach-Gymnasiums wird in der Ferihumerstraße eine bauliche Sperre realisiert. (Foto: PTU / H.P.)

Der Linzer Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung am 30. Juni 2022 eine Lösung zur Verkehrsberuhigung der Ferihumerstraße beschlossen. Ab diesem Sommer wird für die Laufzeit von sechs Monaten – zusätzlich zum bestehenden Fahrverbot ausgenommen Anliegeverkehr – ein modaler Filter auf Höhe des Peuerbachgymnasiums umgesetzt. Durch diese Maßnahme soll der motorisierte Durchzugsverkehr durch die Ferihumerstraße hintangehalten werden. Um eine rasche Umsetzung zu ermöglichen, soll die Absperrung mittels Pollern oder Leitwänden erfolgen. Ein Durchfahren mit dem Fahrrad soll weiterhin möglich sein und wird durch das Markieren von Piktogrammen sichtbar gemacht.

Bürgerbefragung im Vorfeld

„Wichtig ist, dass die Interessen der Anwohner bei Verkehrsmaßnahmen berücksichtigt werden. Deshalb werden wir in einem halben Jahr die Situation in der Ferihumerstraße nochmals beurteilen“, kündigt Bürgermeister Klaus Luger an. „Ziel ist es, nicht nur den Verkehr in der Ferihumerstraße in Urfahr zu beruhigen, sondern auch die bisweilen hitzig geführte Diskussion. Es ist in der Gemeinderatssitzung ein klarer politischer Auftrag ergangen, den ich als zuständiger Referent zeitnah umsetzen werde“, ergänzt Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Martin Hajart.

Begonnen hat die intensive Diskussion bezüglich der Ferihumerstraße mit der Verkehrsfreigabe der neuen Eisenbahnbrücke im vergangenen Herbst. Da diese vor allem für umweltfreundliche Verkehrsformen wie Fußgänger, Radfahrer und öffentlichen Verkehr zur Verfügung stehen soll, wurden mehrere Verkehrskonzepte erarbeitet, durch die der Durchzugsverkehr in der Ferihumerstraße begrenzt oder auch gänzlich unterbunden werden könnte. Um die unmittelbaren Anrainer in die Entscheidungsfindung einzubinden, wurde eine Bürgerbefragung durchgeführt. 1.367 Bürger wurden per postalischen Versand eingeladen, 520 Personen beteiligten sich daran.


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