Erster Blick auf den Fahrerstand neuer Tram-Trains

Redaktion Linz Tips Redaktion Redaktion Linz, 24.09.2022 14:37 Uhr

LINZ. Ab 2026 werden die ersten Tram-Trains, eine Mischung aus Zug und Straßenbahn, in OÖ in Betrieb gehen. Seit Kurzem steht ein 1:1-Modell des neuen Tram-Train-Fahrerstandes für Testzwecke zur Verfügung, im November wird auch der Fahrgastbereich für Interessierte zugänglich.

Ab 2026 werden die ersten Tram-Trains, eine Mischung aus Zug und Straßenbahn, in OÖ auf den Schienen der Linzer Lokalbahn in Betrieb gehen. Bis 2030 sollen insgesamt 20 Fahrzeuge eingesetzt werden. Die Option auf weitere 50 Tram-Trains steht in Zusammenhang mit den aktuellen Planungen des Regional-Stadtbahnsystems Linz, wo dieselben Fahrzeuge zum Einsatz vorgesehen sind. Ein 1:1-Modell des neuen Fahrerstandes eines Tram-Train-Fahrzeuges wurde von den Auftraggebern besichtigt.

Testfahrt im November für Fahrgäste

Die Fahrerstände sind derzeit in der Halle des Konsortialführers der Verkehrsbetriebe Karlsruhe im Karlsruher Rheinhafen ausgestellt. Ein Team aus Linzer Vertretern hatte vor kurzem die Möglichkeit, das Modell zu besichtigen, darunter auch eine Delegation der Schiene OÖ zusammen mit den Verantwortlichen des zukünftigen Betreibers Stern & Hafferl. Voraussichtlich im November soll auch der Fahrgastraum nachgebaut und für eine „Testfahrt“ zur Verfügung gestellt werden. Besonders das Thema Barrierefreiheit wird in dieser Testphase überprüft, Menschen mit Mobilitätseinschränkung sind eingeladen, Anregungen anzubringen.

Komfort für alle Beteiligten

Ziel der Testphase ist es, für Fahrgäste bestmöglichen Komfort zu bieten sowie auch auf die Bedürfnisse der Fahrer abgestimmt ist. Dabei sollen Ergonomie, übersichtliche Anordnung der Bedienelemente, blendfreie Sichtbarkeit der Monitore sowie optimale Sichtverhältnisse aus dem Fahrerstand beachtet werden. „Anhand ausgiebiger Tests am Mockup stellen wir sicher, dass wir Fahrzeuge erhalten, die allen Wünschen und Anforderungen der Fahrgäste und des Fahrpersonals gerecht werden“, erklärt Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.

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