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LINZ. Nachdem ein Gerücht über eine Abschaltung der Beleuchtung auf mehreren städtischen Fuß- und Radwegen in Linz kursierte, reagierte Vizebürgermeister Martin Hajart mit einer Aussendung: Die Lichter würden selbstverständlich an bleiben.

Die Wegebeleuchtung in Linz wird nicht abgeschaltet, dies sei auch nie geplant gewesen. (Foto: FabriZiock/stock.adobe.com)

Auch die FPÖ hatte das Gerücht in einer Aussendung aufgegriffen und eine Antwort von Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) und Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) gefordert. Letzterer reagierte mit einer Aussendung.

Lichter bleiben an

„Die Lichter bleiben selbstverständlich an! Die städtischen Beleuchtungsanlagen wie Straßenlaternen oder Leuchtstelen werden im Auftrag der Stadt Linz laufend gewartet und im Falle eines Defekts rasch ausgetauscht“, so der für öffentliche Beleuchtung zuständige Vizebürgermeister Hajart.

Umstellung auf LEDs

Aus Gründen der Verkehrssicherheit werde die Beleuchtung auf Fuß-und Radwegen nicht reduziert, die Energiespar-Maßnahmen beträfen lediglich die Effektbeleuchtung. Die städtische Straßenbeleuchtung solle aber sukzessive auf LED-Beleuchtung umgestellt werden. Dies werde aktuell bei Neuanschaffungen umgesetzt. Bis zu 60 Prozent der Energie könne damit laut Hajart eingespart werden.

„Situative“ Beleuchtung

Zudem solle bei künftigen Bauprojekten oder größeren Umbauarbeiten in Wohngebieten die situative Beleuchtung verstärkt eingesetzt werden. Unter „situativer Beleuchtung“ versteht man Straßenleuchten, die „Licht nach Bedarf“ liefern. Dazu werden Straßenleuchten mit Bewegungs- / Radarsensoren versehen. Wenn sich niemand auf der Straße befindet, wird das Licht auf ein Mindestausmaß reduziert.

 


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