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LINZ. Im Rahmen der WeFair wurden vier Linzer Betriebe in das Klimabündnis-Netzwerk aufgenommen. Insgesamt waren es neunzehn Neuzugänge, die sich dem Verbessern der eigenen Klimabilanz verschrieben haben.

  1 / 4   V.l.: Norbert Rainer (Geschäftsführer Klimabündnis Österreich), eine Mitarbeiterin der Fahrradwerkstatt zum rostigen Esel und Klima-Landesrat Stefan Kaineder. (Foto: cityfoto.at)

Neu im Klimabündnis-Netzwerk sind die Fahrradwerkstatt „Zum rostigen Esel“, der Geschäftsbereich „pro mente Jugend“ der Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit, das Unternehmen für mobile Brecher „Rubble Master“ und der Software-Entwickler und -Hersteller „BOI“.

„Klimaschutz rechnet sich“

„Unser Beratungsmotto lautet: Mit grünen Maßnahmen schwarze Zahlen schreiben! Diese Unternehmen zeigen eindrucksvoll, dass sich Klimaschutz für Wirtschaft und Gesellschaft rechnet. Wir sind stolz, dass sie unsere Klimabündnisfamilie bereichern“, so der Klimabündnis-Geschäftsführer Norbert Rainer.

Klimabündnis-Betriebe

Jeder Betrieb kann Klimabündnis-Betrieb werden, unabhängig von Branche und Größe. Voraussetzung ist, dass der Betrieb die vom Klimabündnis festgelegten Mindestkriterien einhält und Klimaschutz und Ressourcenschonung im Unternehmen umsetzt. Das Bündnis ist dabei beratend und unterstützend tätig: nach einer Analyse des Potentials zur Optimierung wird ein Beratungsbericht präsentiert und es werden gemeinsam mit dem Betrieb Ziele und Maßnahmen vereinbart. Darüber hinaus wird nach zwei bis vier Jahren die Umsetzung der Maßnahmen, die auf Basis einer freiwilligen Selbstverpflichtung erfolgen, bei einem Besuch evaluiert.

Klimakrise als Chance

„Die Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Generation. Sie ist aber auch eine riesige Chance für unsere heimischen Unternehmen, wie auch aktuelle Studien zeigen. In meinen zahlreichen Gesprächen mit Vertretern der oberösterreichischen Wirtschaft hat sich gezeigt, dass die meisten Unternehmen bereit für eine Transformation Richtung Klimaneutralität sind“, so Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.


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