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Online Redaktion, 23.11.2022 19:24

LINZ. Im Nationalrat wurde das kommunale Investitionsgesetz beschlossen. Den Gemeinden wird dadurch insgesamt eine Milliarde Euro für Investitionen zur Verfügung gestellt, auf Linz entfallen davon 26 Millionen Euro. Die Stadt will ein Modell erarbeiten, um Vereine bei den gestiegenen Energiekosten zu unterstützen.

Der unabhängige Verein maiz. (Foto: Volker Weihbold)
Der unabhängige Verein maiz. (Foto: Volker Weihbold)

„Es gibt Linzer Vereine, die auf diese Hilfe dringend angewiesen sind, da sie von den Energiepreisen und dem höheren Sach- und Personalaufwand aufgrund der Teuerung stark betroffen sind. Da wir seitens der Stadt mit den ansässigen Vereinen ausgezeichnet zusammenarbeiten, können wir nun individuell und fair unterstützen“, so Vizebürgermeisterin Tina Blöchl.

Bis zu 1,3 Millionen Euro Förderung möglich

Laut kommunalem Investitionsgesetz können 5 Prozent der Mittel für die Förderung von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen verwendet werden, um diese bei der Bewältigung der Energiekosten zu unterstützen. Die Stadt Linz kann aus dem Paket bis zu 1,3 Millionen Euro dafür verwenden. Sobald der Bund die Förderbedingungen festgelegt habe und bekannt sei, nach welchen Richtlinien die Mittel zu vergeben sind, will die Stadt ein Modell für infrage kommende Vereine ausarbeiten. Die Fälle sollen dabei einzeln betrachtet werden.

ÖVP und Grüne sind erfreut über Unterstützung für Vereine

Sowohl die Linzer Volkspartei als auch die Grünen forderten eine solche Unterstützung für Vereine. Die Grüne Stadträtin Eva Schobesberger nach der Sondersitzung des Stadtsenats: „Mir war wichtig, dass wir die Linzer Vereine und Initiativen nicht im Regen stehen lassen. Dazu hat es ein breites Commitment gegeben“.

„Im Sonderstadtsenat haben wir vereinbart, dass wir erst im ersten Quartal des kommenden Jahres entscheiden, ob und um wie viel die Förderungen für Vereine erhöht werden. Dank der unerwarteten Geldspritze des Bundes könnten wir das aber vorziehen. Dann hätten die Vereine und ihre vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter mehr Planungssicherheit“, so Vizebürgermeister Martin Hajart und Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer. Zusätzlich sei eine Erhöhung der Basisförderung in Höhe von zehn Prozent für die Vereine notwendig, so Hajart und Lang-Mayerhofer in einer gemeinsamen Aussendung.


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