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Online Redaktion, 01.12.2022 15:42

LINZ. „Jobim-puls“ heißt die Beschäftigungsinitiative der Stadt Linz für arbeitslose und benachteiligte Menschen. Ziel ist es, bei der Reintegration in den regulären Arbeitsmarkt zu unterstützen.

"Im laufenden Jahr investiert die Stadt Linz 5,1 Millionen für die Beschäftigung der Jobimpuls-Teilnehmenden", so Vizebürgermeisterin Karin Hörzing. (Foto: Volker Weihbold)

Hauptzielgruppe sind Sozialhilfe-Bezieher und Menschen mit Beeinträchtigung. „Jobim-puls“ soll für diese Personengruppe eine Starthilfe für den weiteren Berufsweg sein. Die Unterstützung erfolgt durch individuell angepasste Arbeitsplätze, eine intensive Betreuung und ein vielseitiges Angebot an Aus- und Weiterbildungen.

240 Arbeitsplätze in verschiedenen Bereichen

Derzeit sind es 240 Arbeitsplätze, die ihm Rahmen der Initiative angeboten werden. Stellen gibt es in den verschiedenen Geschäftsbereichen des Magistrats, in den städtischen Seniorenzentren, den Kindergärten und Horten sowie Einrichtungen von Sozialvereinen. Im Jahr 2022 werden 5,1 Millionen Euro in das Projekt investiert, im kommenden Jahr werden es um 100.000 Euro mehr sein.

44 Prozent können am Arbeitsmarkt Fuß fassen

Mit Stichtag 20. November 2022 haben 240 Personen am Programm teilgenommen, davon 159 Frauen. Im Jahr zuvor haben 113 Personen ihre Beschäftigung im Jobimpuls beendet, davon konnten 44 Prozent einen Arbeitsplatz am Arbeitsmarkt finden. Fast die Hälfte (46 Prozent) beziehen im Anschluss an das Programm keine Sozialhilfe mehr, bei 10 Prozent hat sich der Sozialhilfeanspruch reduziert.

Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung

Viele der beschäftigten Jobimpuls-Mitarbeiter würden die Möglichkeit nutzen, im Rahmen des befristeten Arbeitsvertrages berufsbegleitend eine Aus- oder Weiterbildung abzuschließen. „Die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielschichtig. Sie reichen vom Angebot von Sprach- und Grundbildungskursen, Ausbildung zu Heim- bzw. Kindergartenhelfern bis zur außerordentlichen Lehre. Durch gezieltes Jobcoaching und Sozialbetreuung können zudem viele einen Schul- oder beruflichen Abschluss erlangen“, freut sich Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing. 

Individuell angepasste Arbeitsplätze

Der strukturierte Alltag und die erworbenen Kompetenzen sollen das Selbstbewusstsein stärken, durch die Anerkennung am Arbeitsplatz soll sich das Selbstwertgefühl der Teilnehmenden erhöhen. Diese werden entsprechend ihren Fähigkeiten, Möglichkeiten und Wünschen eingesetzt. Ausbildungen, Qualifikationen und Erfahrungen fließen bei der Auswahl der passenden Stelle mit ein, um eine realistische Zukunftsperspektive zu bieten.


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