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LINZ. Die Linzer Volkspartei stellt im Gemeinderat am Donnerstag, 15. Dezember, den Antrag, ein Konzept auszuarbeiten, um die Weihnachtskrippen in der Linzer Innenstadt wieder mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken.

Die Krippe im Neuen Dom ist eine der größten Krippen Österreichs. (Foto: volker weihbold)
Die Krippe im Neuen Dom ist eine der größten Krippen Österreichs. (Foto: volker weihbold)

Der Stahlstadtkrippe auf der Linzer Promenade beispielsweise gelänge der Brückenschlag zwischen Geschichte und heutiger Lebensrealität – die Krippe, die die Themen Herbergssuche, Asyl und Nächstenliebe behandelt, wurde von Jugendlichen der Produktionsschule Factory angefertigt.

„Neben dieser Krippe gibt es noch einige weitere schöne Krippen, denen aber vor allem in der Innenstadt zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird“, betont Klubobfrau Elisabeth Manhal, die ergänzt: „Man könnte sich beispielsweise neue digitale Möglichkeiten überlegen, die die Kripperlroas durch Linz wieder attraktivieren.“

Sammeln von „Linzer Augen“ denkbar

Denkbar wäre etwa das Sammeln von Linzer Augen, ähnlich wie beim Wanderpass. Manhal: „Eine Weihnachtskrippe erzählt die Weihnachtsgeschichte, sie macht Geschichte angreifbar und erlebbar. Dadurch werden Themen wie Zusammenhalt, Familie und Nächstenliebe vermittelt. Fakt ist, dass die Krippen wieder mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt werden sollen, dafür brauchen wir ein neues Konzept.“


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