Arbö-Bilanz 2022: Bernhardiner umrundeten 13 Mal den Globus
OÖ. Ein weiteres einsatzreiches Jahr für die Pannenhelfer des ARBÖ Oberösterreich: 19.000 Mal rückten die „Bernhardiner“ im Dienste der ARBÖ-Mitglieder aus.

Die rund 80 Pannenhelfer des ARBÖ Oberösterreich waren auch in 2022 häufig gefordert: Sie wurden zu insgesamt 19.000 Panneneinsätzen gerufen, um liegengebliebene Fahrzeuge wieder flott zu machen. 535.000 unfallfreie Kilometer legten die weißen Bernhardiner – so der Name der ARBÖ-Pannenhelfer – dabei zurück. In 94 Prozent der Fälle konnten die Pannen direkt vor Ort wieder behoben werden. „Die Pannenhilfe ist ein unverzichtbarer Dienst im Straßenverkehr: Unsere Mitglieder konnten die Weiterfahrt wieder rasch aufnehmen, nachdem sie eine Panne hatten. Nur wenn eine sofortige Reparatur am Einsatzort nicht möglich war, wurden die Fahrzeuge abgeschleppt“, resümiert ARBÖ OÖ-Landesgeschäftsführer Thomas Harruk. Dank der optimierten Kommunikationskette und dem Engagement der ARBÖ-Bernhardiner konnte den Kunden stets rasch geholfen werden. Die durchschnittliche Wartezeit von der Pannenaufnahme bis zum Eintreffen am Pannenort im Jahr 2022 betrug nur rund 36 Minuten. Die Top 3 der häufigsten Pannenursachen waren streikende Batterien, gefolgt von elektronischen Defekten und mechanischen Gebrechen.
Nach ruhigem Jahresstart ging es intensiv weiter
Im Jahresvergleich fällt auf, dass die Zahl der Einsätze um fünf Prozent zurückgegangen ist. Dieser Rückgang lässt sich auf ein ruhigeres erstes Quartal zurückführen: Von Jänner bis April 2022 wurden um 20 Prozent weniger Einsätze als in 2021 verzeichnet. Allerdings waren im weiteren Jahresverlauf die saisonalen Spitzen umso heftiger: „Die Urlaubszeit rund um den August und der bitterkalte Dezember waren im letzten Jahr besonders intensiv“, berichtet Harruk. Auch die technischen Dienstleistungen und Wartungsarbeiten, die in den oberösterreichweit 13 ARBÖ-Prüfzentren angeboten werden, wurden wieder stark nachgefragt. Die Hit-Liste der technischen Dienstleistungen führte wie gewohnt mit über 22.700 Überprüfungen die §57a-„Pickerl“-Begutachtung an, gefolgt vom Ölwechsel, der Fahrwerksvermessung, dem KFZ-Kauftest, der Klimaanlagen-Wartung und der Windschutzscheiben-Reparatur. Auffällig war vor allem die gestiegene Nachfrage für die Klimaanlagen-Wartung, die sich sicherlich auf den heißen Sommer zurückführen lässt. „Die Leistungsbilanz unterstreicht die Verantwortung, die wir als Mobilitätsclub übernehmen. Unsere Mitglieder verlassen sich auf unsere rasche Hilfe und wir können diese mit dem 123 – Pannennotruf durch das dichte Netz an Prüfzentren, Technikern und unseren Fuhrpark rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr garantieren“, resümiert Harruk das Jahr 2022.
„Auch im Jahr 2023 sind wir bestens gerüstet, um die Mobilität unserer Mitglieder und Kunden zu sichern“, so Thomas Harruk abschließend.


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