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LINZ/BEZIRK LINZ-LAND. Das Land OÖ wird künftig die Raumkühlung im Amtsgebäude Kärntnerstraße 14 – 16 (Bezirkshauptmannschaft Linz-Land bzw. Abteilung Informationstechnologie) mittels externer Fernkälte durchführen. Startschuss für die Bauarbeiten war im März, die Umsetzung erfolgt in Etappen.

Archivfoto - Amtsgebäude in der Linzer Kärtnerstraße (Foto: Volker Weihbold)
Archivfoto - Amtsgebäude in der Linzer Kärtnerstraße (Foto: Volker Weihbold)

Wirtschaftlich wie technisch ist die Klimatisierung von Büro- und Amtsgebäuden bei sommerlicher Überwärmung eine Herausforderung. Das Land OÖ geht nun einen neuen Weg und wird das Amtsgebäude in der Kärntnerstraße 14 - 16, das die BH Linz-Land und die Abteilung Informationstechnologie beherbergt, mit externer Fernkälte kühlen.

Das Konzept Fernkälte

Bei der Fernkälteerzeugung wird Wasser durch Kältemaschinen (Kältezentrale) abgekühlt und mittels erdverlegtem Rohrsystem zu den versorgten Gebäuden geleitet. Dort nimmt es die entstehende Abwärme auf und wird wieder zurück zur Kältezentrale geleitet. Fernkälte wird zentral erzeugt und verteilt. Statt individueller Kältegeräte ist nur eine platzsparende Übergabestation (wie bei Fernwärme) erforderlich. Das in sich geschlossene System hat dabei keine Auswirkung auf die Wasserökologie der Umgebung.

„Angesichts jährlich steigender Temperaturen ist der Klimaschutz ein Gebot der Stunde. Wir setzen deshalb in unseren Amtsgebäuden auf innovative, energieeffiziente Lösungen, um ein angenehmes Raumklima für unsere Mitarbeiter, aber auch für die Bürger zu schaffen. Das wirkt sich entscheidend auf das Wohlbefinden der Menschen aus und ist gut für die Umwelt“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Fertigstellung bis 2027

„Eine moderne und zeitgemäße Büroausstattung ist für eine leistungsorientierte Landesverwaltung eine wesentliche Voraussetzung. Ich freue mich, dass nunmehr mit dieser Fernkälte wieder gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter unserer IT-Abteilung sowie der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land geschaffen werden“, freut sich Peter Csar, Obmann des Landespersonalausschusses.

Die Umsetzung des Projektes ist in Etappen innerhalb der nächsten vier Jahre geplant und wird bis 2027 abgeschlossen sein. Der Startschuss für die Bauarbeiten erfolgte im März. Insgesamt wendet das Land OÖ für die baulichen Maßnahmen rund 2,3 Millionen Euro auf.

 


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