Die Zukunft der Pflege ist digital
OBERÖSTERREICH/BAYERN. Eine immer älter werdende Bevölkerung. Zu wenig Personal und leerstehende Betten in Pflegeheimen. Oberösterreich und Bayern haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen.

Wie sieht die Zukunft der Pflege aus? Welche technischen Lösungen ermöglichen älteren Menschen länger in den eigenen vier Wänden zu leben? Wie kann die künstliche Intelligenz das Personal im Gesundheitswesen entlasten? Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen besuchte eine Delegation aus Oberösterreich unter anderem das Forschungszentrum Geriatronik in Garmisch-Patenkirchen und das TUM Venture Lab Health Care in München. In Garmisch-Partenkirchen wurde den angereisten Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Pflege etwa „Garmi“ präsentiert. Nach seiner Zulassung soll der Pflegeroboter einmal in der Altenpflege oder Telemedizin eingesetzt werden. „Digitale Technologien bieten im Pflegebereich enorme Chancen, bis Roboter hier Einzug halten wird es noch etwas dauern, aber digitale Assistenzsysteme ermöglichen schon heute, dass die Menschen länger zu Hause bleiben können oder dass Mitarbeiter entlastet werden“, erklärt Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer, der die österreichische Delegation anführte.
Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz
Verschiedenste Start-ups zeigten in München den Interessierten ihre Entwicklungen, die in verschiedensten medizinischen Bereichen zum Einsatz kommen sollen. Ein effizientere Bettenbelegung in Spitäler beziehungsweise in Pflegeheimen oder eine schnelle Erfassung von Blutdruck und Herzfrequenz durch eine Kamera, sind nur einige Möglichkeiten, die die künstliche Intelligenz bereit hält. um die Anforderungen im Gesundheits- und Pflegebereich zu bewältigen.


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