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LINZ. Unter dem Namen „Franck4tel – Gölsdorfer Quartier“ startet am 26. Juni das kooperative Planungsverfahren der ehemaligen ÖBB-Siedlung zwischen Ginzkey- & Füchselstraße im Linzer Franckviertel.

Ehemalige ÖBB-Häuser im Franckviertel sollen abgerissen werden. (Foto: GWG Linz)
Ehemalige ÖBB-Häuser im Franckviertel sollen abgerissen werden. (Foto: GWG Linz)

Durch die Projektentwickler GWG Linz sowie der Strabag Real Estate sollen im Franckviertel hochwertige und gleichzeitig leistbare Wohnungen entstehen. Das kooperative Planungsverfahren setzt auf Kooperation, Transparenz und Miteinander, dazu finden am 26. Juni, 24. Juli und 29. September im Volkshaus Franckviertel Workshops mit den Anrainern statt. „Ziel ist es vor allem, die Bewohner einzubinden und lebenswerte Stadträume für alle zu schaffen“, weiß der Linzer Planungsstadtrat Dietmar Prammer.

Projektleitung sowie Verfahrenssteuerung übernimmt das Architekturbüro Kleboth und Dollnig – Architektur, Stadtentwicklung, Public Space . Im Abstand von jeweils drei Wochen werden drei Workshops abgehalten. Am Ende des Verfahrens liegt der städtebauliche Endbericht vor. Unberührt davon bleiben die eigentliche Objektplanung und alle rechtlichen sowie behördlichen Schritte. Dies erfolgt in einer späteren Phase.

Planung mit Blick über den Tellerrand

„Das bringt den Vorteil mit sich, dass die Planungen bereits in der Entwurfsphase optimal und auf Augenhöhe aller Beteiligten abgestimmt werden“, sehen die beiden Geschäftsführer der GWG Linz, Nikolaus Stadler und Wolfgang Steiger, einen großen Nutzen für das Projekt.

„Linz zählt zu den dynamischsten Mittelstädten Europas. Damit steht die Stadt allerdings auch vor großen städtebaulichen Herausforderungen – angefangen vom notwendigen Umbau zur Klimaneutralität bis hin zur Entwicklung von Smart Cities“, erläutert der Architekt Andreas Kleboth.

Als Modellquartier gewählt

Die Projektentwicklung in der Franckstraße soll genau diesem städtebaulichen und gedanklichen Aufbruch Rechnung tragen und so zum Leitprojekt der Stadt Linz avancieren. Schließlich wurde das Franckviertel von der Stadt Linz als Modellquartier für die vom Bundesministerium für Klimaschutz ausgeschriebene „Öffentlich-Öffentliche Kooperation Klimaneutrale Stadt“ ausgewählt.


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