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LINZ. Das Pilotprojekt „Community Nursing“ in Linz ist seit Juli 2022 in Vollbetrieb – Tips berichtete. Nun soll das Angebot erweitert werden.

Das Pilotprojekt "Community Nursing" in Linz soll ausgeweitet werden. Die Mittel dafür sollen vom Bund kommen. (Foto: francescoridolfi.com/stock.adobe.com)

Die Krankenschwestern, die als „Community Nurses“ im Einsatz sind, bieten ein wohnortnahes, niederschwelliges Angebot für Menschen mit Pflegebedarf, ihre Angehörigen und alle interessierten Personen. Das Ziel ist es, eine stationäre Heimaufnahme durch frühe Intervention hinauszuzögern.

Im ersten Projektjahr zeigten die 1.400 Kontakte mit Klienten den großen Bedarf auf. Dieser geht auch weit über die drei Projektstadtteile Dornach-Auhof, Franckviertel und Kleinmünchen hinaus.

Zusätzliche 75.000 Euro für Projekt

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz kündigte nun zusätzliche Projektmittel an, mit denen das Angebot erweitert werden soll. Die Stadt Linz plant, die Personalressourcen um 25 Wochenstunden zu erhöhen, um präventive Hausbesuche auch außerhalb der genannten Stadtteile anbieten zu können.

Die Projektmittel sollen um zusätzliche 75.000 Euro steigen, die Zustimmung des Bundesministeriums wird bis Juli 2023 erwartet. Im Sozialausschuss der Stadt Linz fand die Erweiterung des Angebots einstimmige Zustimmung, Hörzing hofft auf eine Zusage des Ministeriums in den nächsten Wochen. 

Enlassungsmanagement in Spitälern als häufige „Zuweiser“

„Die Projektausweitung würde eine noch bessere Beratung und breitere Versorgung der Linzer Bevölkerung gewährleisten“, so Vizebürgermeisterin Karin Hörzing. Vor allem nach einer Entlassung aus dem Krankenhaus werden Klienten an die Community Nurses zugewiesen. Denn hier besteht mitunter Bedarf nach einer weiteren Betreuung. Dieser ist aufgrund der Personalsituation in den Spitälern besonders groß.  


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