Digital-Uni Linz: Lindstaedt als Gründungspräsidentin bestätigt
LINZ. Stefanie Lindstaedt hat heute den Vertrag als Gründungspräsidentin des Institute of Digital Sciences Austria (IDSA) unterzeichnet. Im Juli 2023 wird sie die Funktion offiziell antreten. Bis Herbst sollen sich bereits die ersten Studenten an der Digital-Uni einschreiben können.

Nach dem Wirbel um den IDSA-Zeitplan und die Wahl von Lindstaedt steht nun also die Gründungspräsidentin fest. „Mit der vertraglichen Einigung mit Frau Stefanie Lindstaedt als Gründungspräsidentin hat der Gründungskonvent neben der Fixierung der strategischen Eckpunkte und der Studienangebote für den Herbst einen weiteren Meilenstein zur raschen Inbetriebnahme des neuen innovativen und interdisziplinären Institute of Digital Science Austria gesetzt“, so Claudia von der Linden, Vorsitzende des IDSA-Gründungskonvents.
Ebenfalls fix ist die Finanzierung, Englisch als Arbeitssprache und dass die Johannes Kepler Uni Räume zur Verfügung stellt.
IDSA-Herbstprogramm wird im Juli präsentiert
Das IDSA hat derzeit noch keine eigene Website, auf der ein konkreter Studienplan und Informationen zur Immatrikulation aufgelistet wären. Lediglich eine Unterseite auf der Homepage des zuständigen Bundesministeriums existiert derzeit. Mit Anfang Juli soll Lindstaedt die ersten Studienangebote präsentieren, heißt es von einem Sprecher auf Nachfrage. Das Herbstprogramm soll jedenfalls Ringvorlesungen und Workshops mit weiteren Lehr- und Forschungseinrichtungen sowie der Wirtschaft inkludieren. Teil des IDSA-Kick-Offs ist auch das „Founding Lab“, eine Kooperation zwischen zwischen dem Institute of Digital Sciences Austria (IDSA) und dem Ars Electronica.
Offene Ausschreibung zur Teilnahme am „Founding Lab“
„Ziel der Kooperation von IDSA und Ars Electronica ist es, global Studierende anzusprechen, deren Ausbildungsfokus bis dato noch nicht den Themen Digitalisierung bzw. digitaler Transformation gewidmet ist“, erklärt von der Linden. Wer die Teilnahmekriterien erfüllt und bis zum 3. Juli 2023 bei den Open Calls einreicht, kann Teil des Founding Labs werden. Anfang Juli wählen IDSA und Ars Electronica 75 Studierende und 15 Fellows aus, die nach Linz eingeladen werden.


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