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OÖ. Mit Beginn der Badesaison hat auch die Kontrolle der Badeplätze in Oberösterreich, im Hinblick auf die Badeeignung, sprich die bakteriologische Belastung wieder begonnen. Die gute Nachricht: Alle Badestellen sind zum Baden geeignet. Der Großteil weist eine ausgezeichnete Qualität auf.

Landesrat Stefan Kaineder freut sich über die ausgezeichnete Wasserqualität der oö. Badegewässer. (Foto: Land OÖ/Werner Dedl)

„Gerade bei dieser Hitze zieht es die oberösterreichische Bevölkerung an die zahlreichen schönen Naturbadestellen die nicht nur Erholung und Abkühlung, sondern auch ein Naturerlebnis bieten! Um auf Veränderungen reagieren zu können, ist es wichtig, die Wasserqualität bei den Badestellen regelmäßig zu beobachten. Die Beprobungen durch die Abteilung Wasserwirtschaft des Landes OÖ dienen daher einerseits zur Information für die Badegäste und andererseits auch dazu, den ökologischen Zustand der Gewässer genau beobachten zu können. Es freut mich sehr, dass die Ergebnisse auch heuer wieder sehr positiv ausfallen“, so Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

Landes-Badestellen: 30 Mal ausgezeichnet, elf Mal gut

Von den 41 sogenannten „Landes-Badestellen“ – das sind jene, die aufgrund geringerer Besucherfrequenz nicht im EU-Kontrollprogramm erfasst sind und nur zwei Mal im Jahr kontrolliert werden – liegen folgende Ergebnisse vor: Alle Stellen sind zum Baden geeignet, davon weisen elf Stellen eine mäßig bakteriologische Belastung auf, alle anderen eine geringe. Bei 30 Badestellen liegt somit eine „ausgezeichnete“ Badewasserqualität vor: das bedeutet, dass hier das Wasser eine nur geringe bis sehr geringe Keimbelastung aufweist. Bei elf Badestellen (ausschließlich in Fließgewässern) liegt eine „gute“ Badewasserqualität vor.

Im Bezug auf Fließgewässer gilt: Flüsse unterliegen von Haus aus weit stärker als Seen vielfältigen Einflüssen. Es kommt immer wieder (vor allem bei Regenfällen) zu Abschwemmungen vom Ufer (aus Landwirtschaft, Wildtieren, Wasservögeln etc...) oder Einleitungen aus Mischwasserentlastungen aus der Kanalisation oder Regenüberläufen bei Kläranlagen. Die Badewasserqualität ist daher oft nur als „geeignet“ oder als „bedenklich“ einzustufen. Die Eigenverantwortung von Badenden ist hier besonders gefordert.

Ergebnisse an Flussbadestellen können generell nur als „Momentaufnahmen“ betrachtet werden, die Situation kann sich rasch und ständig ändern. 

EU-Badegewässer-Stellen sind ausgezeichnet

In Oberösterreich gibt es insgesamt 43 „EU-Badegewässer-Stellen“, die jährlich in einem Erlass des Sozialministeriums gelistet sind: Diese werden fünf Mal pro Jahr in den Sommermonaten Juni bis August kontrolliert. Die Probenahme erfolgt dabei vom Land Oberösterreich, die Testdurchführung von der AGES-Linz. Die Ergebnisse des ersten Durchganges liegen nun vor: alle 43 Badestellen sind „ausgezeichnet“.


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