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Weihnachtsmarkt im Volksgarten: Lokalpolitiker fordert erneut Verlegung

Anna Fessler, 03.01.2024 16:16

LINZ. Es ist bereits fast so eine Art Tradition – wie der Weihnachtsmarkt im Volksgarten selbst: Mit dem Abbau der Stände und Fahrgeschäfte wird die Kritik am Zustand der Wiese laut. Die finale Bilanz des zuständigen Geschäftsbereiches steht noch aus, dennoch ist LinzPlus-Gemeinderat Lorenz Potocnik nach einem Lokalaugenschein überzeugt, dass der Markt verlegt werden muss.

Die in Anspruch genommene Wiesenfläche wurde um 850 Quadratmeter reduziert, ein Maßnahmenpaket zur Schonung des Rasens umgesetzt. LinzPlus-Gemeinderat Lorenz Potocnik ist dennoch der Meinung, dass der Schaden an der Wiese zu groß ist. (Foto: privat)
Die in Anspruch genommene Wiesenfläche wurde um 850 Quadratmeter reduziert, ein Maßnahmenpaket zur Schonung des Rasens umgesetzt. LinzPlus-Gemeinderat Lorenz Potocnik ist dennoch der Meinung, dass der Schaden an der Wiese zu groß ist. (Foto: privat)

Nachdem klar war, dass der Markt im Volksgarten verbleibt, wurden seitens der Stadt Linz einige Maßnahmen getroffen. Die Stände sollten vorwiegend auf asphaltierten Flächen aufgestellt werden, die Anzahl der Hütten und Verkaufsstände wurde reduziert, auch die abgedeckte Grünfläche wurde durch punktuell angebrachte Schwerlastböden und Erhöhungen reduziert. Zusätzlich hieß es seitens der Stadt, dass der Auf- und Abbau streng geregelt und kontrolliert werde.

Von den Beschickern wurde zudem ein Kostenbeitrag für die Wiederaufbereitung Rasenfläche eingehoben. Ein Verstoß gegen die Auflagen zur Rasenschonung wird den jeweiligen Verursachern zusätzlich in Rechnung gestellt.

Finale Kontrolle steht noch aus

Die großen Stände sind bereits abgebaut, insgesamt wird der Abbau des Marktes noch bis 8. Jänner 2024 dauern bzw. wird frühestens dann Bilanz gezogen. LinzPlus-Gemeinderat Lorenz Potocnik meint bereits jetzt: „Nachdem ich mir den Aufbau, den Betrieb und nun den Abbau annähernd täglich angesehen habe, bin ich mir sicher: Diese Veranstaltung muss raus aus dem Park!“ Er schlägt als alternativen Veranstaltungsort die Volksgartenstraße auf Höhe der Arbeiterkammer vor – oder auch das ungenutzte ÖBB-Grundstück in der Wiener Straße. Die Schäden im Park seien zu groß, der Rasen erhole sich das ganze Jahr nicht mehr.

Kommende Woche wird sich dann zeigen, ob die Stadtpolitik mit dem Ergebnis des Maßnahmenpakets zufrieden ist, weitere Maßnahmen folgen oder die Diskussion um eine Verlegung des Marktes erneut aufflammt.


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