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Linzer Regionalstadtbahn: Land Oberösterreich erwartet sich rasche Zusage vom Bund

Anna Fessler, 10.01.2024 15:18

LINZ/WIEN. Nächster Schritt auf dem Weg zur Regionalstadtbahn: die erforderlichen Unterlagen für die Finanzierungsvereinbarung mit dem Bund sind mit dem heutigen Datum, 10. Jänner auf dem Weg nach Wien. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) erwarten sich nun eine rasche Zusage vom Bund.

Linzer Regionalstadtbahn: Als nächsten Meilenstein für ein Jahrhundertprojekt bezeichneten LH Thomas Stelzer und LR Günther Steinkellner die Versendung der Unterlagen für die 15a-Vereinbarung mit dem Bund nach Wien. (Foto: Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH)

Stelzer und Steinkellner haben die Schlüsseldokumente für eine Finanzierungsvereinbarung mit dem Bund an Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) verschickt. Als wesentlicher Projektpartner soll der Bund die Hälfte der Kosten für die Regionalstadtbahn übernehmen, das Land Oberösterreich bezahlt 42,5 Prozent und die Stadt Linz 7,5 Prozent (mit einer Deckelung bei 50 Millionen Euro).

Die Nutzen-Kosten-Analyse fiel positiv aus, weshalb Landesrat Steinkellner überzeugt ist, „dass die Bundesminister und der Nationalrat dem Mehrwert des oberösterreichischen Leitprojekts zustimmen und rasch grünes Licht geben werden.“ 

Ein sogenanntes „Memorandum of Understanding“ zur gemeinsamen Projektfinanzierung wurde bereits vorab auch vom Bund unterfertigt. „Ich hoffe und erwarte, dass auch der Bund seine Zusagen einhält und wir rasch eine positive Rückmeldung bekommen, sodass die nächsten Schritte folgen können.“, so der Landeshauptmann.

Auf diese Post habe Ministerin Gewessler schon lange gewartet, meint die Grüne Mobilitätssprecherin Dagmar Engl, daher werde man „die überfällige Post aus Oberösterreich wohl mit Wohlwollen öffnen.“

Details zur Infrastruktur

Die Neubaustrecken werden durchgehend zweigleisig geplant, die Trassen sollen sich auf einem selbständigen Gleiskörper, abgetrennt vom Kfz-Verkehr, befinden. Die Bahnsteiglängen wurden von 80m auf 120m erhöht, um die Kapazitätsanforderungen zu erfüllen. Im Bereich der „Durchbindung Süd“ wurde die Notwendigkeit einer vierten Bahnsteigkante am Linzer Hauptbahnhof sowie eines zweiten Gleises erarbeitet​​.


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