Die neue Busverbindung in Kleinmünchen startet morgen
LINZ. Ab morgen, 1. Februar, verbindet die neue Stadtteillinie 108 die Simonystraße mit dem Industriepark Lunzerstraße in Linz-Kleinmünchen. Das Zusatzangebot zur Linie 18 ermöglicht dann ein bequemes und sicheres Erreichen der Unternehmen im Industriepark.

Am 1. Februar startet die Linie 108 um 5.49 Uhr ihren Fahrbetrieb in der Haltestelle Simonystraße, um nur elf Minuten später die Endhaltestelle Lunzerstraße Ost zu erreichen. Insgesamt werden sechs Haltestellen, davon fünf auf dem Voest-Areal, bedient. In der Haltestelle Werkseinfahrt B befindet sich ein Umsteigepunkt zur Linie 18 und in der Simonystraße eine direkte Anbindung an das Kernnetz der Linz Linien.
Die Busse verkehren künftig von Montag bis Freitag in den Morgen- und Nachmittagsstunden in 30- bzw. 60-Minuten-Intervallen. Die Abfahrtszeiten sind unter services.linzag.at/efa und in der LinzMobil-App abrufbar.
Öffi-Alternative zum Auto für 1.500 Arbeitnehmer im Industriepark
Im Industriegebiet Lunzerstraße sind namhafte Unternehmen angesiedelt, die mehr als 1.500 Arbeitnehmer beschäftigen und somit auch eine hohe Anzahl an Pendlern. „Es kommt mit der neuen Buslinie 108 zu einer wichtigen Erschließung der Betriebe in der Lunzerstraße. Wir können so den Linzer*innen eine echte Alternative zum Auto bieten“, sagt Martin Hajart, Aufsichtsratsvorsitzender der Linz AG Linien.
Unternehmen finanzieren Großteil
Weil die Linie großteils den Unternehmen im Industriepark Lunzerstraße zugutekommt, wird sie auch überwiegend durch diese finanziert. In die Planung und Errichtung der Infrastruktur wurden rund 36.000 Euro investiert, die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf rund 150.000 Euro.
Öffi-Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes als Kriterium für Arbeitsplatzwahl
„Die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist für viele Mitarbeiter*innen ein wichtiges Kriterium. Dies trifft besonders auf Lehrlinge zu. Wir freuen uns, dass die neue Buslinie 108 die vielen Industriebetriebe in der Lunzerstraße direkt an das Straßenbahnnetz anbinden wird. Damit wird der Standort gestärkt und ein Schritt zur Ökologisierung gesetzt.“, so Erich Frommwald, Obmann der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Oberösterreich.


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