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LINZ. In den letzten vier Monaten haben sich 25 Master- und PhD-Studierende sowie 21 Fellows der neuen Digital-Uni IT:U mit der digitalen Transformation auseinandergesetzt. Entstanden sind dabei auch konkrete Projekte, die nun an der IT:U präsentiert wurden.

  1 / 2   Stefanie Lindstaedt mit Studentin Cyan D’Anjou (zweite von links). (Foto: TEAM FOTOKERSCHI / ANTONIO BAYER)

Eines davon ist „Stealth care: Wellness from the Algorithm“ von Amanda Bennetts aus Australien. Sie präsentierte vergangene Woche ihr Projekt, für das sie gemeinsam mit Data-Science-Studentin Nathanya Queby Satriani ein Programm entwickelt hat, das ihre Muskelermüdung zu 100 Prozent korrekt voraussagen kann.

Drei der 20 Projekte erhalten die Chance, nach einem Auswahlprozess im Sommersemester weiter vertieft zu werden.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit soll neue Blickwinkel eröffnen

Die Studierenden bearbeiteten in Gruppen mit den Fellows sechs verschiedene Themenfelder. Die Zusammensetzung war sorgfältig geplant worden, um mit einem Mix an Disziplinen den Studierenden neue Blickwinkel zu eröffnen.

Studentin Cyan D'Anjou aus den Niederlanden meint dazu: „Es war faszinierend festzustellen, wie all unsere Perspektiven, all unsere Disziplinen zusammenkommen können, um einer Idee auf eine Weise eine neue Form zu verleihen, die wir uns vor Beginn der Arbeit wirklich nicht vorstellen konnten, die aber notwendig war, um über unser eigenes Verständnis hinaus eine neue Stufe zu erreichen. Und dafür lohnt es sich, die Logiken zu hinterfragen, die sich das Bildungswesen rund um die Lernstrukturen zu eigen gemacht hat.“

Gründungspräsidentin Lindstaedt: „Melting Pot an Disziplinen und Kulturen“

Gründungspräsidentin Stefanie Lindstaedt zeigt sich von den Arbeiten beeindruckt: „Was all diese Projekte eindrucksvoll demonstrieren, ist, dass es bei interdisziplinärem Arbeiten und Forschen nicht darum geht, Probleme und Aufgaben von Beginn an aufzuteilen - also wer programmiert, wer kümmert sich um den sozialen Aspekt - sondern, dass diese Dinge zusammenfließen.“ Viel mehr gehe es darum, dass aus verschiedenen Kompetenzen und Methoden etwas Neues entstehe. „Das ist, was die IT:U ausmacht: ein Melting Pot an Disziplinen und Kulturen.“

Als nächstes steht im Februar die Ausschreibung der ersten Professorenstellen für die IT:U an, bis zu zehn sollen es werden. Im März startet der Aufbau der „Lern-Labs“, in denen Studierende künftig Technologien wie Virtual Reality, Roboter und KI hautnah erleben und anwenden können.


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