Radweg-Lücke in der Linzer Industriezeile soll mit Ende Mai geschlossen sein
LINZ. Mit der Fertigstellung des Hafentors wird nun eine 150 Meter lange Lücke am „Radhighway“ in der Linzer Industriezeile geschlossen. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Mai dauern.

Die „Digitale Meile“ zwischen der Tabakfabrik und dem Linzer Hafen entwickelte sich in den vergangenen Jahren immer weiter, bereits rund 3.000 Menschen finden hier in 110 „Hightech“-Betrieben ihren Arbeitsplatz. Zuletzt kamen durch den Bau des „Hafentors“ internationale Unternehmen wie Kontron und die Apple-Tochter DMCE hinzu.
Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung besteht bereits, auch ein kombinierter Rad- und Gehweg wurde schon 2021 ausgebaut. Ein 150 Meter langes Stück fehlt dabei allerdings noch. Diese Lücke kann nun mit der Fertigstellung des Hafentors geschlossen werden.
Begrünter Trennstreifen
Die ersten Vorarbeiten für den drei Meter breiten Geh- und Radweg haben bereits begonnen, Ende Mai sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Zudem soll ein neuer Trenngrünstreifen zwischen Fahrbahn und Geh- und Radweg realisiert werden. Die Begrünung mit hochstämmigen Bäumen ist für kommenden Herbst bzw. Winter geplant durch den Geschäftsbereich Stadtgrün und Straßenbetreuung (SGS).
Für blinde und sehbehinderte Personen soll außerdem ein taktiles Bodeninformationssystem installiert werden.
Radinfrastruktur weiter ausbauen
Die Investition von 80.000 Euro für dieses Bauvorhaben wurde bereits in der Senatssitzung vom 29. Februar beschlossen. Der Linzer Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Martin Hajart will auch über dieses Projekt hinausgehend die Radinfrastruktur im Linzer Osten ausbauen. „Dank der Initiative der Firma Schachermayer sind mit dem hello yellow Pumptrack und dem nebenan situierten Velodrom attraktive Treffpunkte für Kinder, Jugendliche und sportlich Interessierte entstanden. Dazu kommt das Freizeit-Center Cineplexx. Unser Ziel ist, im Umfeld dieser Treffpunkte die Radinfrastruktur weiter zu optimieren, so dass diese Areale rund um die Uhr rasch und sicher per Fahrrad noch besser zu erreichen sind“, so Hajart.


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