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Aktionsplan unterschrieben: Linz vertieft Städtepartnerschaft mit Saporischschja

Marlis Schlatte, 10.05.2024 12:50

LINZ. Bereits seit 1983 führen die Städte Linz und Saporischschja in der Ukraine eine Partnerschaft. Diese wird nun in verschiedenen Bereiche vertieft, etwa durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen oder im Durchführen gemeinsamer Projekte.

Stadtrat Dietmar Prammer traf auf die neue amtierende Bürgermeisterin von Saporischschja, Regina Kharchenko, zur Vertiefung der Städtepartnerschaft. (Foto: Stadt Linz)

Stadtrat Dietmar Prammer (SP) traf am 9. Mai auf die neue amtierende Bürgermeisterin von Saporischschja, Regina Kharchenko, im Rahmen des vom ukrainischen Präsidenten initiierten „International Summit of Cities and Regions“ in Kiew.Dabei wurde ein gemeinsamer Aktionsplan für 2024 und 2025 beschlossen, in welchem Linz und Saporischschja vereinbart haben, ihre Kooperation in Bereichen wie Verwaltung, Mobilität, Wirtschaft, Abfallverwertung, Bildung und Kultur zu vertiefen.

„Linz kann in vielen Bereichen der Stadtverwaltung und Stadtentwicklung durch Fachwissen, Erfahrung und vor allem mit Netzwerken unsere Partnerstadt unterstützen, die besonders an den gezielten russischen Angriffen auf ihre Infrastruktur leidet. Das tun wir im festen Glauben an die Kraft der internationalen Solidarität und Zusammenarbeit. Die Unterstützung beim Wiederaufbau dieser an sich wirtschaftlich starken Industrieregion sowie wichtigen Universitätsstadt bringt auch einen wechselseitigen Austausch von Wissen“, so Prammer.

Kulturelle Verbindungen stärken

Infolge des Krieges in der Ukraine wurde die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren wieder stärker gelebt und konzentrierte sich zuletzt auf die Unterstützung Saporischschjas. „Durch die Lieferung ziviler Hilfsgüter in die ostukrainische Partnerstadt Saporischschja leistet die Stadt Linz direkte Hilfe dort, wo sie dringend gebraucht wird. Eine intensivere Zusammenarbeit ist sinnvoll, da sie die kritische Infrastruktur vor Ort weiter stärkt“, betont der für Städtepartnerschaften zuständige Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FP).

Im Aktionsplan legten Linz und Saporischschja fest, Wissen und Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Projekte durchzuführen, die Bedeutung der kulturellen Verbindungen zu stärken und internationale Fonds mehr zu nutzen.


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