Zehn Jahre "Stadt der Vielfalt": Festschrift zum Jubiläum
LINZ. Zum zehnten Mal hat die Stadt Linz Dienstagabend den Preis „Stadt der Vielfalt“ verliehen. Zum Jubiläum bringt die Stadt eine Festschrift mit allen Preisträgern heraus.

„Stadt der Vielfalt“ ist ein Preis für Integration und Interkulturalität. Die Stadt Linz verleiht die Auszeichnung in drei Kategorien jährlich an Vereine, Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Am Dienstagabend überreichten Vizebürgermeisterin Tina Blöchl und Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer im Alten Rathaus die Preise an die Gewinner.
Das sind die diesjährigen Preisträger
Preis für „Integration“
- Ibuk: „Eduvision YOUR decision – Erfolgsvordergrund statt Migrationshintergrun“
- Maiz: Ungehorsame Formen
- ASKÖ Ebelsberg Linz: „Ein Verein wird weiblich“
- TRF PH OÖ: „Projekt Edukraine“ (Anerkennungspreis)
Preis für „Interkulturalität“
- VSG AusbildungsFit & Vormodul Factory: „TUK-TUK SECOND-LIFE“
- DORF TV: „Menschenrechte – 30 Videominiaturen“
- PANGEA: „Politik? Ja, Danke!“
- Depotchor Linz: Interkulturelles Konzert „Ostwärts“ (Anerkennungspreis)
Preis für „Interkulturelle Kinder- und Jugendintegrationsarbeit“
- Freier Rundfunk OÖ: „Erzähl mir deine Lieblingsgeschichte – Your favourite story ON AIR“
- Urban Dance Club: „Breaking for everyone“
- MS 23: „Meet and Eat“
- VHS OÖ: „Sommersprachcamp“ (Anerkennungspreis)
Festschrift zum Jubiläum
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums würdigt die Stadt alle bisherigen Preisträger in einer Festschrift. Viele der seit 2015 prämierten Vereine sind heute noch mit ihren Projekten aktiv. „Zahlreiche Organisationen und Vereine leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag, damit Integration in Linz gelingt. Mit dem Preis ,Stadt der Vielfalt' holen wir die vielen beruflich und ehrenamtlich tätigen Menschen vor den Vorhang, die mit ihren Projekten Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen und Lebensstile abholen und die Basis schaffen für ein respektvolles Zusammenleben“, so Integrationsreferentin Vizebürgermeisterin Tina Blöchl.
„Brauchen eine Kultur des Miteinanders“
Kulturstadträtin Doris Lang-Mayrhofer betonte die Bedeutung von Projekten und Initiativen für Integration und Interkulturalität: „Wir leben in einer Zeit, in der die Demokratie und das gesellschaftliche Zusammenleben vor großen Herausforderungen stehen. Verstärkt durch die Krisen der vergangenen Jahre steht in der gesellschaftlichen Diskussion oft das Spaltende und das Ausgrenzende im Vordergrund. Gerade deshalb sind Projekte und Initiativen, die mit diesem Preis der Vielfalt ausgezeichnet werden, umso wichtiger. Wir brauchen umso mehr eine Kultur des Miteinanders, eine Kultur des Zusammenlebens, eine Kultur des Zuhörens und des Respekts vor der Meinung des anderen, vor der Lebenswelt des anderen.“


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