Projekt in Linz soll nicht barrierefreie Problemstellen beseitigen
LINZ. In Linz werden im Zuge eines Projekts nicht barrierefreie Straßenübergänge und Gehsteigkanten erfasst, nach Prioritäten gereiht und angepasst. Der Linzer Gemeinderat hat einen entsprechenden Antrag der NEOS einstimmig angenommen.

Ein NEOS-Antrag auf die barrierefreie Adaptierung der Straßenübergänge in Linz wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen und in die Verantwortung von Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) übertragen. Unter Beteiligung von Betroffenen sollen die neuralgischen Straßenübergänge in Linz auf Barrierefreiheit überprüft werden. Dabei wird auf die verschiedenen Formen der Beeinträchtigung geachtet – Mobilitätseinschränkungen, Seh- oder Hörbeeinträchtigungen. Dann wird evaluiert und nach Prioritäten gestaffelt und schließlich barrierefrei adaptiert.
Meldungen über „Schau auf Linz“ oder durch Vereine
Die NEOS schlagen vor, dass in der „Schau auf Linz“ App auf der Startseite ein gut sichtbarer Sektor „Barrierefreiheit“ eingerichtet wird. Dort kann jeder kritische Straßenübergänge melden. Vereine wie Lebenshilfe, Pflegeheime, Krankenhäuser, Blindenvereine usw. sollen ebenfalls Probleme melden.
Georg Redlhammer, NEOS Linz Fraktionsvorsitzender: „In erster Linie wollen wir in Linz etwas verändern. Wir haben hier auch im besonderen beeinträchtigte Personen im Blick, siehe Behindertenparkplätze. Mit dem heute verabschiedeten Projekt sind alle Linzerinnen und Linzer aufgefordert Problemstellen zu identifizieren und zu melden.“
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