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LINZ. Seit Montag ist der Linzer Hauptplatz autofrei. Nach Anlaufschwierigkeiten werden nun zusätzliche Maßnahmen gesetzt.

Nachdem manche Autofahrer die neue Durchfahrtsperre am Hauptplatz ignoriert haben, soll nun bereits ab 6 Uhr kontrolliert werden. (Foto: Volker Weihbold)

Der Hauptplatz hätte seit gestern vom Durchzugsverkehr befreit sein sollen. Begleitende Maßnahmen waren neben Hinweistafeln und einer Bodenmarkierung „Fußgängerzone“ auch Sperrgitter und ein Security-Dienst. Weil Lieferanten bis 11 Uhr den Hauptplatz befahren dürfen, wurde am Montag erst ab 11 Uhr kontrolliert und abgesperrt. Davor hat es nicht ganz so funktioniert wie geplant: Mehrere Autofahrer ignorierten die neue Regelung schlicht.

Mobilitätsreferent: „Sind auf dem richtigen Weg“

Vizebürgermeister Martin Hajart (VP), der die Maßnahme umgesetzt hat, spricht auf Tips-Nachfrage von einer Eingewöhnungsphase. Der Start sei deshalb bewusst während der Herbstferien angesetzt worden, um die Neuerung bei weniger Verkehrsaufkommen einzuführen und um gegebenenfalls nachjustieren zu können. „Der vom Durchzugsverkehr befreite Hauptplatz ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer verkehrsberuhigten Innenstadt mit gesteigerter Aufenthaltsqualität. Die Rückmeldungen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Solche Maßnahmen benötigen erfahrungsgemäß eine gewisse Eingewöhnungsphase.“, so der Mobilitätsreferent.

Kontrollen nun schon in den Morgenstunden

In Abstimmung mit der Polizei sollen die Kontrollzeiten des Security-Dienstes nun schon auf 6 Uhr vorverlegt werden. „Damit möchten wir sicherstellen, dass die neuen Regeln reibungslos umgesetzt werden und der Hauptplatz eine lebenswerte Zone wird, die den Bedürfnissen aller gerecht wird“, sagt Hajart. Ihm sei zudem ein Anliegen, dass die Umgestaltung des Hauptplatzes möglichst zeitnah erfolge. Der Gestaltungswettbewerb dazu läuft noch. Zweitens will er die Geschäftsleute dazu animieren, mit ihren Produkten auch außerhalb der Geschäfte präsent zu sein. „Da geht es um den Flair einer Einkaufsstraße, das müssen wir seitens der Politik unterstützen und nicht bremsen. Aktuell sind die Kosten für die Nutzung des öffentlichen Gutes einfach zu hoch.“


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