Studie: Wie die Raiffeisen Arena zur Wertschöpfung beiträgt
LINZ. Die Raiffeisen Arena rechnet sich auch wirtschaftlich, bilanzieren zwei Jahre nach der Eröffnung des Stadions auf der Gugl Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP), Raiffeisenlandesbank OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller und LASK-CEO Siegmund Gruber. Der LASK und die Raiffeisen Arena bewirkten laut durchgeführter Studie allein in der ersten Saison 2023/24 ein zusätzliches regionales BIP von 42,84 Millionen Euro.

Seit der Eröffnung zählte die Raiffeisen Arena 820.000 Besucher, davon 700.000 als Zuschauer bei 57 ausgetragenen Spielen des LASK, der LASK-Frauen, des ÖFB-Nationalteams und der ÖFB-Frauen. Bisher wurden 6.500 Public Abos und 1.500 Business Abos verkauft. Bei verschiedenen Events - von Sponsorveranstaltungen bis zu Hochzeiten und Kindergeburtstagen - konnten rund 120.000 Gäste begrüßt werden. Aktuell sind 155 Vollzeitäquivalente in unterschiedlichen Bereichen rund um die Raiffeisen Arena beschäftigt.
Studie: Wesentliche Wertschöpfungs-Effekte
Eine von der Raiffeisenlandesbank OÖ in Auftrag gegebene Studie untersuchte die volkswirtschaftlichen Effekte der Raiffeisen Arena. Der Ökonom und em. JKU-Professor Friedrich Schneider leitete folgende Ergebnisse ab:
Effekte durch die Errichtung der Raiffeisen Arena:
- Die Errichtung der Raiffeisen Arena von 2020 bis 2023 trug dazu bei, das regionale BIP um 44,07 Millionen Euro zu steigern.
- Das Masseneinkommen konnte dadurch in diesem Zeitraum um mehr als 20 Millionen Euro erhöht werden.
- Daraus folgten ein indirekter zusätzlicher Steueranteil von 8,95 Millionen Euro und direkte Steuern und Sozialabgaben von 7,66 Millionen Euro.
- Beschäftigungseffekte: 2022 wurden rund 950 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert.
Effekte durch den laufenden Betrieb der Raiffeisen Arena:
- Der LASK und die Raiffeisen Arena bewirkten allein in der ersten Saison 2023/24 ein zusätzliches regionales BIP von 42,84 Millionen Euro.
- Das bedeutet ein zusätzliches Masseneinkommen von rund 19,53 Millionen Euro.
Schaller: „Doppelpass zwischen Politik, Wirtschaft und Sport“
Für Raiffeisenlandesbank OÖ-Generaldirektor Schaller ist die Raiffeisen Arena ein Vorzeigeprojekt für den „Doppelpass zwischen Politik, Wirtschaft und Sport“. „Die visionäre Umsetzung der Raiffeisen Arena brachte nicht nur punktuell Aufträge für heimische Unternehmen, sondern hat auch in weiterer Folge nachhaltige Wertschöpfung und damit Arbeitsplätze geschaffen. Die Studie unterstreicht, dass solche Investitionen auch die Volkswirtschaft beflügeln können.“
Stelzer: „Spitzensport braucht beste Rahmenbedingungen“
Landeshauptmann Stelzer unterstreicht einen Mehrwert in vielen Facetten: „Wir wollen Spitzensport im Bundesland Oberösterreich haben und der braucht auch beste Rahmenbedingungen. Da ist der Froschberg in Linz ein sehr sichtbares Beispiel mit der Raiffeisen Arena und dem Olympiazentrum. Es gibt viele Dinge, die das neue Stadion ausmachen: Neben den volkswirtschaftlichen Impulsen ist es auch die Begeisterung der Besucher und das große Interesse, das auch bei Spielen der Nationalmannschaft besonders sichtbar wird.“
Gruber: „Raiffeisen Arena ist ein absoluter Meilenstein“
„Die Raiffeisen Arena ist ein absoluter Meilenstein für die Entwicklung des LASK und hat uns in vielfacher Hinsicht neue Möglichkeiten eröffnet. Dass in den ersten beiden Jahren 820.000 Menschen die Spiele des LASK sowie des ÖFB oder die verschiedenen Events im Stadion besucht haben, verdeutlicht den hohen Stellenwert. Als LASK sind wir dankbar, mehr als 300 Sponsoren und Partner an unserer Seite zu wissen und wir freuen uns, dass wir mit unserer Heimstätte auch für den Wirtschaftsstandort wichtige Impulse setzen und einen volkswirtschaftlichen Mehrwert schaffen können“, so auch LASK-CEO Gruber.


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