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LINZ. Gute Ideen und Innovationen marktfähig zu machen, ist eine Herausforderung - gerade für kleine und mittlere Unternehmen. Als Unterstützung gibt es seit 25 Jahren die Initiative TIM des Landes Oberösterreich. 1.124 kooperative Forschungsprojekte wurden in dieser Zeit zwischen einem KMU und einer Forschungseinrichtung abgewickelt.

Von links: Werner Pamminger, Geschäftsführer Business Upper Austria, Robert Rosenauer, Geschäftsführender Gesellschafter DGR DatenverarbeitungsgesmbH, Mario Kreisberger, Geschäftsführender Gesellschafter DGR DatenverarbeitungsgesmbH, Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner und Ulrich Strasser, Geschäftsführender Geschäftsführer TETAN GmbH. (Foto: Land OÖ/Charlotte Guggenberger)

Das Gesamtprojektvolumen dabei betrug 64 Millionen Euro, davon sind fast 30 Millionen Euro Fördergelder vom Land Oberösterreich und vom Bund. „DIe Initiative TIM macht aber nicht nur Geld, sondern auch Know-how abholbar. Sie vernetzt KMU und Start-ups mit Forschungseinrichtungen, um Innovationen umzusetzen und auf den Markt zu bringen. Jeder Euro, den wir hier investiert haben, hat sechs Euro Wertschöpfung in Oberösterreich erzeugt“, so Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner.

Zentrale Anlaufstelle

Mit TIM wurde eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmen geschaffen, die Ideen verwirklichen wollen. Zielgruppe der Initiative TIM sind oberösterreichische KMU und Start-ups in der Vorgründungsphase. Die typische Unternehmensgröße der TIM-Kunden liegt zwischen einem und 50 Mitarbeitenden.

Die TIM-Projektmanager verfügen über ein aktives Netzwerk mit 1.250 Forscher in rund 200 Forschungseinrichtungen - Universitäten, Fachhochschule und außeruniversitäre F&E-Einrichtungen. „Damit lassen sich für fast alle F&E-Projekte geeignete Forschungspartner finden“, betont Landesrat Achleitner. „Von den 1.124 Innovationsprojekten, die die TIM-Beraterinnen und Berater in den vergangenen 25 Jahren betreut haben, hatten 55 Prozent außeruniversitäre Forschungseinrichtungen als Partner, 30 Prozent Fachhochschulen und 15 Prozent Universitäten“, so Landesrat Achleitner.

Stärkerer Wettbewerb

Dass ein gutes Netzwerk gerade in herausfordernden Zeiten wichtig ist, betont auch Werner Pamminger, Geschäftsführer der Standortagentur Business Upper Austria. „Die Finanzierung von F&E-Projekten ist für KMU immer eine Herausforderung. Und im Moment bremsen natürlich sowohl die unsichere geopolitische als auch wirtschaftliche Lage. Doch manche Unternehmen investieren gerade jetzt in Innovation und Technologie, um für die Zukunft gerüstet zu sein“, erklärt Pamminger. „Der Wettbewerb ist härter und schneller geworden“, beurteilt er die aktuelle Lage.

Erfolgreiche Unternehmen

Eines der ersten Kleinunternehmen, das vom TIM-Team beraten wurde, war die DGR DatenverarbeitungsgesmbH aus Haid. Das 1985 gegründete Unternehmen entwickelt Softwarelösungen für das Baunebengewerbe (Elektriker, Installateure, etc.). „Die Begleitung und Unterstützung von TIM startete bei uns ein Umdenken in Richtung Innovations- und Technologieführerschaft, die bis heute andauert und ein Grundstein für unseren Unternehmenserfolg wurde“, betont der geschäftsführende Gesellschafter Robert Rosenauer.

Bereits mehrfach in Anspruch genommen hat TIM die TETAN GmbH aus St. Konrad bei Gmunden. „Wir hatten die Idee zu einem völlig neuen Richtverfahren für Stangen und Rohre. Durch die Unterstützung von Business Upper Austria, TIM und tech2b haben wir Fördermittel von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG und vom Land OÖ erhalten. So konnten wir den Prototyp in nur zwölf Monaten entwickeln und zur Marktreife bringen“, so der geschäftsführende Gesellschafter Ulrich Strasser über die erfolgreiche Kooperation.


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