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Antrag, dass Schwerverkehr in Urfahr über Donautalbrücke geführt wird

Steiner Christoph, 14.01.2026 16:53

LINZ. In Urfahr soll künftig der Schwerverkehr, der über die Rudolfstraße rollt, künftig die Donautalbrücke nutzen - zumindest wenn es nach den Gemeinderatsfraktionen von Ahoi und KPÖ geht. Die beiden bringen im kommenden Gemeinderat (Donnerstag, 22. Jänner) gemeinsam einen entsprechenden Antrag ein. 

Der Schwerverkehr soll die Rudolfstraße meiden. (Foto: Ahoi Linz)
Der Schwerverkehr soll die Rudolfstraße meiden. (Foto: Ahoi Linz)

Die stark belasteten Wohngebiete entlang der Rudolfstraße sollen durch ein entsprechendes Fahrverbot spürbar entlastet werden. Konkret schlagen Ahoi Linz und KPÖ ein ganztägiges LKW-Durchfahrtsverbot ab 7,5 Tonnen im Abschnitt zwischen Rudolfstraße 1 und Rudolfstraße 37 (Höhe Webergasse) vor – mit Ausnahme von Ziel- und Quellverkehr.

Dadurch soll einerseits die Wohnbevölkerung entlastet und andererseits die Versorgung der Regionen Lichtenberg, Gramastetten und St. Veit weiterhin gewährleistet werden. 

Der Antrag argumentiert, dass für den überwiegenden Teil des Schwerverkehrs – insbesondere für Durchgangsverkehr aus dem westlichen Mühlviertel in Richtung Linzer Osten, Hafen oder A7 – keine verkehrliche Notwendigkeit mehr besteht, die Rudolfstraße und die Nibelungenbrücke zu nutzen.

Investition nützen

„15 Millionen Euro hat Linz in die Donautalbrücke investiert. Es ist die Verantwortung des Bürgermeisters, dafür zu sorgen, dass diese Investition der Linzer Bevölkerung konkret zugutekommt und die Menschen im Bereich der Rudolfstraße endlich vor Schwerverkehr geschützt werden“, so Ahoi-Gemeinderat Clemens Brandstetter.

„Wer um zig Millionen Euro Straßen und Brücken baut, muss der Bevölkerung mehr zurückgeben als zusätzlichen Beton und finanzielle Belastungen. Es gibt keinen sachlichen Grund mehr, warum schwere Lastkraftfahrzeuge weiterhin durch die Rudolfstraße fahren sollen. Die Politik ist jetzt gefordert, ein entsprechendes Fahrverbot umzusetzen“, argumentiert auch KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida.


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