Personalvertreter aus der Region Steyr: "Einsparungen bei der Polizei sind völlig inakzeptabel"
REGION STEYR. Mit scharfen Worten reagiert die AUF-Personalvertretung auf bereits erfolgte Einsparungen bei der Polizei.

Es geht dabei um das Reduzieren von Überstundendiensten, Einsparungen bei Dienstfahrzeugen sowie Arbeitsbehelfen, aber auch um das geplante neue Dienstzeit-Management. Dieses würde massive Einschnitte bedeuten.
„Was hier als Modernisierung verkauft wird, ist in Wahrheit ein Sparpaket auf dem Rücken der Exekutive. Wer mehr Sicherheit für die Bevölkerung will, muss auch für faire Arbeitsbedingungen bei unseren Polizisten sorgen“, sagen die AUF-Personalvertreter Doris Maleninsky (Steyr) und Nico Reiter (Steyr-Land). „Einsparungen bei der Polizei sind völlig inakzeptabel.“
Besonders kritisch wird die geplante Abschaffung der freiwilligen 24-Stunden-Dienste sowie die Einführung verpflichtender 48-Stunden-Plandienste an Wochenenden gesehen.
Dazu komme eine langfristige Dienstplanung über mehrere Monate hinweg und ein überregionaler Überstundenpool. „Das widerspricht der Lebensrealität vieler Kollegen und führt letztlich zu weniger Planbarkeit – beruflich wie privat“, betonen die Personalvertreter.


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