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LINZ. Die Pannenhilfe des ÖAMTC Linz hat ein arbeitsreiches Jahr hinter sich. In einem Drittel der Fälle ließ die Autobatterie die Fahrer im Stich. 

Schwache, leere oder defekte Batterien sind die häufigste Pannenursache. (Foto: ÖAMTC)
Schwache, leere oder defekte Batterien sind die häufigste Pannenursache. (Foto: ÖAMTC)

Zu 29.127 Einsätzen wurden die Techniker im vergangenen Jahr gerufen, zusätzlich mussten 10.212 Fahrzeuge abgeschleppt werden. Damit blieben die Einsatzzahlen auf dem hohen Niveau der Vorjahre.

Neben den Einsätzen auf der Straße wurden 23.152 Pannen unterschiedlichen Ausmaßes direkt am Stützpunkt behoben, beispielsweise bei aufleuchtenden Kontrolllampen oder ungewöhnlichen Geräuschen.

Insgesamt registrierte der Stützpunkt Linz 150.239 persönliche Kundenkontakte, etwa für technische Überprüfungen, Beratungen oder Serviceleistungen.

Hochsaison für Pannenhilfe

Besonders oft wurde der Pannennotruf des Mobilitätsclubs in den Wintermonaten gewählt. Im Jänner 2025 verzeichnete der ÖAMTC in Oberösterreich 9.784 Einsätze, Rekordmonat war der November mit 9.961 Einsätzen.

In der Hauptreisezeit im Sommer war das Einsatzniveau traditionell hoch: Von Juni bis August wurden die „Gelben Engel“ in Oberösterreich zu durchschnittlich rund 9.270 Einsätzen pro Monat gerufen.

„Grund für diese Spitzen sind vor allem tiefe Temperaturen im Winter sowie der erhöhte Reise- und Ausflugsverkehr in den Ferienmonaten“, erklärt Michael Macher, Leiter ÖAMTC Stützpunkt Linz.

Batterie auch Pannengrund Nr. 1 bei E-Autos

Der häufigste Grund für einen Einsatz blieb auch 2025 die Autobatterie. Rund ein Drittel aller Einsätze ging darauf zurück. „Viele Autofahrer:innen merken erst im Ernstfall, dass die Batterie am Ende ist. Gerade im Winter reicht oft eine kalte Nacht und das Auto springt nicht mehr an. Wer vorwiegend Kurzstrecken fährt, sollte regelmäßig längere Fahrten einplanen, um die Batterie vollständig zu laden“, rät Macher.

Übrigens benötigen auch Elektroautos Starthilfe, wenn die 12-Volt-Batterie – die etwa für das Aktivieren der Hochvoltbatterie benötigt wird – nahezu oder vollständig entladen ist.

An zweiter Stelle lagen Probleme mit dem Motor, an dritter Stelle der häufigsten Einsatzgründe stehen die Reifen. In rund fünf Prozent der Fälle rückte die Pannenhilfe aus, weil Fahrzeuge versehentlich versperrt worden waren oder Schlüsselprobleme auftraten.

Die Bilanz des ÖAMTC Oberösterreich auf einen Blick:

- 109.242 mobile Pannenhilfen

- 39.585 Abschleppungen

- 132.554 stationäre Pannenhilfen

- 756.203 persönliche Kontakte


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