700 Gäste beim Neujahrsempfang des Linzer Bürgermeisters
LINZ. Erstmals nach der Ära von Klaus Luger lud der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer (beide SPÖ) zum traditionellen Neujahrsempfang in das Alte Rathaus. Der Andrang war enorm, etwa 700 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft folgten der Einladung.
Nach einem Jahr wahlkampfbedingter Pause beschwor Prammer eine positive Zukunft der Stadt in diesen unruhigen Zeiten. Zudem versprach er, den Empfang in Zukunft nicht mehr ausfallen zu lassen. Auch der traditionelle gemeinsame Anschnitt eines Sauschädels durch das Linzer Stadtoberhaupt und den oberösterreichischen Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) durfte an diesem Abend nicht fehlen.
„Abende wie der Neujahrsempfang bieten die Gelegenheit, auf persönlicher Basis zusammenzukommen und Danke zu sagen für die Verbundenheit mit unserer Stadt“, erklärte Prammer.
Fortschritt: Wachstum, Innovation und KI
Der Bürgermeister hob vor allem auch die Chancen der Stadt hervor. „Wir bauen heute das Linz der Zukunft“, so Prammer. „Als Innovationsstandort verbindet Linz Industrie, Technologie und Forschung. Der ‘Linzer Spirit’ ist eine Kultur des Anpackens und des Umsetzens, immer auf den gemeinsamen Erfolg ausgerichtet“, betonte der Bürgermeister in seiner rund 40-minütigen Rede.
Künstliche Intelligenz (KI) sieht er als Chance. „Wir setzen KI nicht ein, weil es modern klingt, sondern weil es Verfahren beschleunigt und den Service verbessert“, will Prammer den KI-Turbo zünden.
Zusammenhalt
Der Bürgermeister verwies auch auf die Bedeutung von Zusammenhalt als Grundlage für die Gesellschaft. Die Stärke von Linz liege in sozialer Sicherheit, nachhaltiger Entwicklung und einem guten Zusammenleben, lobt er die Situation in „seiner“ Stadt.
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