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LINZ. Die voestalpine verkauft ihre Tochtergesellschaft voestalpine BÖHLER Profil an den US-Technologiekonzern Kadant Inc. – ein strategischer Schritt im Zuge der Neuausrichtung der High Performance Metals Division.

Der Linzer Weltkonzern verkauft seine Tochtergesellschaft voestalpine BÖHLER Profil. (Foto: Fotostudio Eder)

Die voestalpine BÖHLER Profil mit Sitz in Bruckbach (Niederösterreich) ist auf die Herstellung von Spezialprofilen für verschiedene Industriebereiche spezialisiert und zählt zu den führenden Produzenten von Profilen für Industriemesser. Nun übernimmt Kadant Inc., ein weltweit tätiger Anbieter von Technologien für nachhaltige industrielle Prozesse, das Unternehmen.

Alle rund 150 Mitarbeiter bleiben weiterhin für das Unternehmen tätig. Der Kaufvertrag wurde bereits unterzeichnet, der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und soll bis Ende des Geschäftsjahres 2025/2026 erfolgen.

Strategische Entscheidung der voestalpine

Der Verkauf ist Teil einer gezielten Portfoliobereinigung der High Performance Metals Division. „Die voestalpine BÖHLER Profil passt aufgrund ihrer Struktur und Vertriebswege nicht mehr ins strategische Kerngeschäft des Konzerns“, erklärt Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG. Man habe mit Kadant Inc. einen passenden Käufer gefunden, der die Kompetenzen und Technologien des Standorts schätze und weiterentwickeln wolle.

Im Geschäftsjahr 2024/2025 erwirtschaftete voestalpine BÖHLER Profil einen Umsatz von 51,5 Millionen Euro. In den vergangenen 15 Jahren wurden rund 23 Millionen Euro in den Ausbau und die Digitalisierung der Profilfertigung in Bruckbach investiert.

Abschluss der Portfoliobereinigung

Reinhard Nöbauer, Leiter der High Performance Metals Division, betont: „voestalpine BÖHLER Profil ist ein gut positioniertes und profitables Unternehmen. Kadant übernimmt eine solide Basis für weiteres Wachstum.“ Mit diesem Verkauf sowie weiteren Maßnahmen wie der Veräußerung von Buderus Edelstahl und Standortanpassungen im Ausland sei die Bereinigung des Portfolios in der Division nun weitgehend abgeschlossen.

Ungeachtet des Verkaufs bekräftigt die voestalpine AG ihre aktuelle Prognose: Für das laufende Geschäftsjahr 2025/2026 wird weiterhin mit einem operativen Ergebnis (EBITDA) zwischen 1,40 Milliarden und 1,55 Milliarden Euro gerechnet


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