RLB steigert Gewinn und hält eine Milliarde Euro für neue Beteiligungen bereit
LINZ. Auf seiner ersten Bilanzpressekonferenz als Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank (RLB) Oberösterreich konnte Reinhard Schwendtbauer von positiven Ergebnissen berichten.

Der Jahresüberschuss vor Steuern ist um 54 Prozent auf 748,3 Millionen Euro gestiegen. Schwendtbauer führt das auf ein „solides Ergebnis im klassischen Bankgeschäft und ein sehr gutes Ergebnis in unserem Beteiligungsportfolio“ zurück. Positiv entwickelt hätten sich unter anderem die Raiffeisenbank International (RBI), die voestalpine und die Raiffeisenbank Tschechien. Für künftige Beteiligungen habe man eine Milliarde Euro reserviert.
Neue Rekorde
Im privaten Wohnbau hat das neu vergebene Volumen an Immobilienkrediten die Ein-Milliarden-Euro-Marke überschritten. Die Eigenmittelquote betrug per Jahresende 21 Prozent und weist damit den höchsten Satz in der Geschichte der RLB auf, die harte Kernkapitalquote im Konzern liegt bei rund 19,4 Prozent. In seinem ersten Jahr als CEO setzte Schwendtbauer neben Restrukturierungsprogrammen auf mehr Zusammenarbeit im Raiffeisensektor. Sein Vorstandsvertrag wurde vorzeitig bis 2032 verlängert.


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