LINZ. Die Linz AG Linien setzen den nächsten Schritt Richtung klimafreundliche Mobilität: Der erste batterieelektrische Autobus ist da. Insgesamt vier E-Busse werden in den kommenden Monaten in Betrieb genommen und sollen den öffentlichen Verkehr in Linz weiter modernisieren.

Beim neuen Modell handelt es sich um einen „MAN Lion’s City 12 E“, einen rund zwölf Meter langen Stadtbus mit rein elektrischem Antrieb. Er bietet Platz für insgesamt 78 Fahrgäste und moderne Ausstattung sowie Komfort.
Wichtiger Schritt für klimafreundliche Mobilität
„Die Neuanschaffung von E-Bussen ist ein Bekenntnis zu einem zukunftsfähigen Antriebskonzept im Personennahverkehr, das den eingeschlagenen Weg für ein klimaneutrales Linz weiter ebnet“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ).
Auch Mobilitätsreferent Martin Hajart (ÖVP) sieht darin einen wichtigen Entwicklungsschritt: „Die neuen Busse verbessern das Öffi-Angebot in Linz weiter und bringen frischen Schwung für die E-Mobilität.“
Einsatz auf Linie 26
Die neuen E-Busse werden künftig vor allem auf der Linie 26 unterwegs sein. Diese verbindet St. Margarethen mit dem Stadion und gilt aufgrund ihrer Streckenführung als besonders geeignet für den vollelektrischen Betrieb.
Die Inbetriebnahme ist für den Sommer geplant.
Durch den Einsatz der Busse rechnet die Linz AG mit einer CO₂-Einsparung von rund 215 Tonnen pro Jahr.
Moderne Technik und Komfort
Neben dem umweltfreundlichen Antrieb setzen die Fahrzeuge auf zahlreiche technische Neuerungen. Linz AG-Generaldirektor Erich Haider betont: „Der E-Autobus von MAN überzeugt neben der umweltfreundlichen Antriebstechnologie durch hochwertige Innenraum-Ausstattung und modernste Assistenzsysteme für das Fahrpersonal.“
Dazu zählen unter anderem Kamera- und Sicherheitssysteme, ein digitales Spiegelersatzsystem sowie Assistenzfunktionen wie Abbiegeassistent und Kollisionswarner.
Auch für Fahrgäste sorgen Klimaanlage, Panoramafenster, LED-Beleuchtung und USB-Anschlüsse für Komfort im Alltag.
Investition und Förderung
Die Anschaffung der vier Busse samt Ladeinfrastruktur kostet knapp drei Millionen Euro. Ein wesentlicher Teil wurde durch eine Förderung des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur unterstützt.


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