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LINZ. Mit einem Rekord-Bauvolumen von 133,87 Millionen Euro unterstreicht die Lawog seine Bedeutung für den oberösterreichischen Wohnbau.

Die Vorstandsdirektoren Christoph Khinast (l.) und Frank Schneider (Foto: LAWOG)
Die Vorstandsdirektoren Christoph Khinast (l.) und Frank Schneider (Foto: LAWOG)

Die Lawog blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Mit 133,9 Millionen Euro wurde das bisher höchste Bauvolumen erzielt (2025: 133,4 Mio.). Der Trend von Neubau zu Sanierung zeigt sich auch in den Zahlen. Während das Neubauvolumen auf 98,8 Millionen Euro (2025: 103,1 Mio.) gesunken ist, sind die Sanierungen auf 35,1 Millionen Euro (2025: 30,3 Mio.) gestiegen.

541 Wohnungen wurden im Vorjahr umfassend thermisch saniert. Zudem erfolgte bei 23 Objekten die Umstellung der Heizsysteme von Öl oder Gas auf Pellets sowie Nah- beziehungsweise Fernwärme. Dadurch konnten jährlich rund 265 Tonnen CO₂ eingespart werden. 

Für das laufende Jahr sind weitere umfassende Generalsanierungen mit einer Wohnnutzfläche von rund 17.700 Quadratmetern geplant. Dabei sollen unter anderem Fassaden erneuert und rund 1.360 Fenster getauscht werden. Die Maßnahmen reduzieren den Heizwärmebedarf der Gebäude um rund 54 Prozent und bringen eine weitere CO₂-Einsparung von etwa 215 Tonnen pro Jahr.

Höchststand bei Verwaltungseinheiten

Ein Rekord wurde auch bei den Verwaltungseinheiten erreicht. Die Gruppe Lawog/GVVG/DWG verwaltet mittlerweile 43.103 Einheiten, davon 24.180 Wohnungen. Allein die Lawog betreut 33.797 Verwaltungseinheiten. 

Insgesamt wurden im Jahr 2025 acht Wohnbauprojekte mit 180 Mietwohnungen fertiggestellt. Neue Wohnungen entstanden unter anderem in Ried (60), Grieskirchen (58), Lengau (22), Adlwang (16) und Vorchdorf 12. Zusätzlich schloss die Lawog vier Betreuungsprojekte abschließen. Dazu zählen das Zentrum für Betreuung und Pflege in Traun mit 125 Betten, das Betreuungszentrum Altheim mit 100 Betten, die Tiefgarage beim Gemeindezentrum in Sattledt sowie die Sanierung der Volksschule Inzersdorf.

Gleichzeitig bleibt der Leerstand weiterhin äußerst niedrig: 184 Wohnungen standen mit Jahresende frei (2024: 171). Damit lag die Leerstandsquote bei lediglich 1,12 Prozent und damit deutlich unter dem Durchschnitt der Gemeinnützigen Bauvereinigungen OÖ (2,5 Prozent) und Österreich (2,1 Prozent.

Fluktuation rückläufig

Auch die Fluktuation bei den Mietwohnungen setzt ihren rückläufigen Trend fort. Im Jahr 2025 wurden in der Lawog 1.395 Wohnungswechsel verzeichnet, was einer Quote von 8,5 Prozent entspricht (2024: 8,7 Prozent; 2023: 10 Prozent).

Für 2026 plant die Lawog die Fortsetzung ihres Wachstumskurses. Aktuell befinden sich 226 Wohnungen in Bau, unter anderem in Linz, Asten, Gmunden, Buchkirchen, St. Florian und Rohr im Kremstal. Weitere 508 Wohnungen sind bereits in Bauvorbereitung. 


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