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LINZ. Mit einer neuen Servicestelle für die Zugwartung investieren die ÖBB mehr als 100 Millionen Euro am Standort Linz. Der Spatenstich für den Neubau in der Raimundstraße wurde gesetzt. 110 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

  1 / 3   Spatenstich für die neue Servicestelle, v. l.: Manfred Premm (ÖBB-Technische Services-GmbH), Eva Hackl (Regionalmanagerin ÖBB-Personenverkehr AG) und Bürgermeister Dietmar Prammer. (Foto: ÖBB/MecGreenie)

Die hochmoderne Werkstätte der ÖBB-Technische Services-GmbH (TS) wird zu einer zentralen Drehscheibe für die Wartung von E-Trieb-Fahrzeugen in und um Oberösterreich. Mit dem Cityjet M wird in Linz künftig auch die neue Fahrzeuggeneration des oö. Nahverkehrs serviciert.

Die neue Halle mit Gründach und einer Fläche von rund 11.000 Quadratmetern wird auf fünf Gleisen Platz für sieben Züge bieten.

Linz bedeutender Verkehrsknotenpunkt

Insgesamt investieren die ÖBB-TS über 100 Millionen Euro in den neuen Standort. Finanziert wird das Vorhaben von der ÖBB-Personenverkehr AG. Mit dem Neubau entstehen zusätzliche 110 hochwertige Arbeitsplätze.

„Linz ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt für den regionalen und internationalen Schienenpersonenverkehr. Mit der neuen Werkstätte sorgen wir künftig im Schichtbetrieb dafür, dass die Züge für unsere Fahrgäste einsatzbereit bleiben“, betont Manfred Premm von der ÖBB-Technische Services-GmbH.

Auch Nachhaltigkeit spielt beim Projekt eine wichtige Rolle. Geplant sind neben dem Gründach eine Photovoltaikanlage sowie ressourcenschonende Baustoffe. Weil die Wartung näher am Einsatzort der Züge stattfindet, sollen zudem Leerfahrten reduziert werden. Dadurch werden zusätzliche Zugkilometer vermieden.

„Wichtiger Impuls für Wirtschaft“

Beim Spatenstich waren neben Manfred Premm auch Linz-Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) und Personenverkehr-Regionalmanagerin Eva Hackl anwesend. Prammer sieht in dem Projekt einen wichtigen Impuls für die Stadt: „Die zusätzlichen Arbeitsplätze sind ein wichtiger Impuls für die regionale Wirtschaft und sichern langfristig qualifizierte Jobs in unserer Stadt.“

Eva Hackl: „Die neuen oberösterreichischen Züge bekommen ein modernes Zuhause mit noch besserem Service. Das erhöht die Qualität und macht das Reisen mit der Bahn noch angenehmer.”

Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2028 geplant.


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