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Ö/LINZ. Beim österreichweiten Finanzbildungswettbewerb „Kardea!“ lieferten Jugendliche kreative Antworten auf die Frage, wie der richtige Umgang mit Geld gelernt werden kann. Unter den Preisträgern zu finden sind auch Schülerinnen der Business and Design School Lentia, die mit einer App gegen Kaufsucht und für mehr Sparbewusstsein überzeugten.

Jubel beim Projektteam der Business and Design School Lentia. (Foto: KARDEA!)
  1 / 2   Jubel beim Projektteam der Business and Design School Lentia. (Foto: KARDEA!)

Finanzbildung muss nicht trocken sein. Das zeigte der österreichweite Schulwettbewerb „Kardea!“ Auch 2026 eindrucksvoll. Aus 125 eingereichten Projekten wurden die besten Ideen ausgezeichnet.

Die Preisverleihung fand an der JKU Linz statt. Insgesamt wurden elf Projekte aus ganz Österreich ausgezeichnet, zusätzlich gab es erstmals einen Sonderpreis für ein besonders künstlerisches Finanzbildungsprojekt. Der Wettbewerb wird vom Sozialunternehmen Three Coins gemeinsam mit der ERSTE Stiftung und dem Financial Life Park (FLiP) organisiert und steht unter der Schirmherrschaft des Finanzministeriums.

Finanzbildung lebensnah und kreativ

Die ausgezeichneten Schulen zeigten dabei, wie kreativ und lebensnah Finanzbildung heute vermittelt werden kann. Viele der Projekte griffen Themen auf, die Jugendliche unmittelbar aus ihrem Alltag kennen: Taschengeld, Online-Shopping, Trends in sozialen Medien oder den bewussten Umgang mit Geld in einer zunehmend digitalen Welt.

App „Mocketpet“ ausgezeichnet

In der Kategorie „Oberstufe“ wurde ein Projektteam der Business and Design School Lentia für ihre App „Mocketpet“ ausgezeichnet. Das Projektteam hat eine App entwickelt, deren Ziel es ist, Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Umgang mit Kaufsucht zu erleichtern und sie beim Sparen zu unterstützen. Dabei haben sie haben herausgefunden, dass Sparen am besten gemeinsam funktioniert. Deshalb haben sie eine Auswahl an Begleitern entwickelt, die die Benutzer auf ihrer Reise motivieren und ihnen zur Seite stehen.

„Finanzbildung Voraussetzung für selbstbestimmtes Leben“

Barbara Eibinger-Miedl, Staatssekretärin im Finanzministerium, betonte die Bedeutung solcher Initiativen: „Finanzbildung ist eine zentrale Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Wer früh lernt, mit Geld verantwortungsvoll umzugehen, kann fundierte Entscheidungen treffen und wirtschaftliche Zusammenhänge besser verstehen.“

Auch Goran Maric, Geschäftsführer von Three Coins, zeigte sich beeindruckt: „Die diesjährigen Einreichungen haben einmal mehr gezeigt, wie vielfältig Finanzbildung vermittelt werden kann. Ob Podcasts, Bücher, Apps oder Workshops – die Schülerinnen und Schüler haben Themen aufgegriffen, die sie unmittelbar in ihrem Alltag beschäftigen, und daraus kreative Lösungen entwickelt.“

Preisverleihung mit vielseitigem Rahmenprogramm

Neben der Preisverleihung an der JKU erwartete die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm mit Workshops, Lesungen, Campusführungen und FLiP-Touren. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte Roboterhund „Spot“, der technologische Entwicklungen interaktiv erlebbar machte.


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