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LINZ. Im Linzer Volksgarten soll die Beleuchtung verbessert werden. 39 bestehende Lichtpunkte werden durch moderne Lichtstelen ersetzt, kündigt Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) an. Die Stadt will damit vor allem Orientierung und Sicherheitsgefühl in den Abend- und Nachtstunden erhöhen.

Linzer Volksgarten (Foto: Tips/ks)
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Der Beschluss erfolgte einstimmig im Stadtsenat. Die Umsetzung ist für Oktober 2026 vorgesehen. Die ausgewählten rückwärtigen Lichtmodule arbeiten mit einer Lichtfarbe von 2.700 Kelvin sowie schwarzen Reflektoren mit Komfortlinsen und erfüllen damit die Anforderungen von Dark-Sky-Organisationen. Für das Projekt ist ein Kostenrahmen von maximal 299.000 Euro inklusive Umsatzsteuer eingeplant.

Vizebürgermeister Hajart betont auch die Bedeutung für das Sicherheitsgefühl und für Aufenthaltsqualität. „Sicherheit im öffentlichen Raum ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass sich die Menschen in unserer Stadt wohlfühlen. Die neue Beleuchtung ist daher eine konkrete Verbesserung für alle, die den Volksgarten als Weg, Treffpunkt oder Erholungsraum nutzen. Mehr Übersicht, bessere Sichtverhältnisse und eine leichtere Orientierung sorgen gerade in den Abendstunden für mehr Sicherheit.“

Weitere Maßnahmen nötig

Gleichzeitig betont er, dass angesichts der Herausforderungen im Bereich Volksgarten verbesserte Beleuchtung allein nicht ausreiche: „Unser Ziel muss klar sein: Die Linzerinnen und Linzer sollen sich im und rund um den Volksgarten wieder sicher fühlen können. Mit der neuen Beleuchtung setzen wir einen wichtigen Schritt, weitere müssen folgen“, so Hajart.

Raml für mehr Polizeipräsenz und Videoüberwachung

Begrüßt wird die neue Beleuchtung von Sicherheits-Stadtrat Michael Raml (FPÖ). Auch für ihn sind aber weitere Maßnahmen nötig, verweist er auf seine Forderungen nach mehr Polizeibeamten in Linz, mehr Polizeipräsenz an Brennpunkten und die Installation von Videoüberwachung beim Volksgarten. „Jede einzelne Sicherheitsmaßnahme ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nachhaltig lösen können wir die Probleme aber nur mit einem Gesamtpaket aus Videoüberwachung, besserer Beleuchtung, mehr Polizeipräsenz und begleitender Sozialarbeit“, so Raml. 


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