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LINZ. Die Linzer FPÖ geht mit Michael Raml als Spitzenkandidat in die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl im Herbst 2027. Die Bezirksparteileitung hat dies einstimmig beschlossen. Der Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat zeigt sich zuversichtlich, eine Erhebung sieht Platz eins in Linz aktuell völlig offen.

Michael Raml (Foto: Volker Weihbold)
Michael Raml (Foto: Volker Weihbold)

Laut der von der FPÖ in Auftrag gegebenen Erhebung, durchgeführt von Meinungsforscher Peter Hajek (3. bis 25. Juni 2026, 806 Wahlberechtigte) liegen FPÖ und SPÖ in der Sonntagsfrage zwischen 25 und 30 Prozent erstmals gleichauf, ÖVP und Grüne lägen bei rund 15 Prozent.

„Erstmals ist Platz eins völlig offen“

Für Raml stehen die Zeichen damit auf politischem Umbruch. Auch wenn das Stimmungsbild eine Momentaufnahme sei, spiegle es einen Trend wider. „Erstmals ist Platz eins völlig offen“, rechnet sich Raml gute Chancen aus. Er trete an, um Linz „mit einem klaren Plan wieder in Ordnung zu bringen.“

Hauptthemen Verkehr, Sicherheit und Migration

Laut der Umfrage sind 43 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Linz sich in die falsche Richtung entwickle, 40 Prozent sehen die richtige Richtung. Die 43 Prozent seien aber ein unübersehbares Signal, so Raml. „Die Leute erwarten sich eine Stadt, die auf allen Ebenen funktioniert.“

Die drei Top-Themen, die in einer offenen Frage als drängendste Aufgaben der Stadtpolitik genannt wurden: Verkehr und Straßeninfrastruktur (29 Prozent), Sicherheit und Kriminalität (25 Prozent) sowie Migration, Asyl und Integration (24 Prozent).

Linz würde zu oft im Stau stehen, so Raml, der auch ein „Autofahrer-Bashing“ sieht. Alle Verkehrsteilnehmer müssten ernst genommen werden. 

„Das subjektive Sicherheitsgefühl wird von vielen als schlecht wahrgenommen. Das Thema Sicherheit muss sich budgetär niederschlagen – für mehr Personal, Ressourcen und auch Sozialarbeit“, sagt er zum Thema Sicherheit. Integration sieht er vor allem als „Bringschuld“. 

Wer neben Spitzenkandidat Michael Raml auf der FPÖ-Liste zu finden sein wird - „bekannte und neue Namen, möglichst aus allen Stadtteilen und Bevölkerungsschichten“ - soll im kommenden Frühjahr bekannt gegeben werden. 


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