Dachgleiche beim Neubau am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern erreicht
LINZ. Am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern ist beim neuen Bauteil M die Dachgleiche erreicht - schon ein Jahr vor der planmäßigen Fertigstellung. Das Krankenhaus errichtet das Gebäude seit Februar 2025 am Vorplatz an der Seilerstätte. Die Fertigstellung ist für September 2027 geplant.

Bis zum Jahr 2030 werden im gesamten Spital im Rahmen des „Masterplans Bau“ umfangreiche Sanierungs- und Baumaßnahmen gesetzt. Beplant ab September 2027 stehen im neuen Bauteil M rund 10.000 Quadratmeter auf acht oberirdischen und zwei unterirdischen Geschossen zur Verfügung. Herzstück des Gebäudes wird die neue Eingangshalle mit dem zentralen Patientenservice. Neben der Rettungszufahrt, die künftig direkt an die Zentrale Ambulante Erstaufnahme/Notfallambulanz angebunden ist, werden im neuen Bauteil mehrere Bettenstationen, Ambulanzen sowie eine Tagesklinik und eine Fahrradgarage für Mitarbeitende zu finden sein.
Baustelle besichtigt
Gesundheits-Landesrätin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) nahm die Dachgleiche zum Anlass, um die Baustelle gemeinsam mit dem Krankenhausvorstand zu besichtigen.
„Wir arbeiten dafür, dass die Oö. Gesundheitsversorgung gut und stark bleibt. Eine moderne Gesundheitsversorgung braucht moderne Strukturen. Deshalb schaffen wir mit dem neuen Bauteil M am Ordensklinikum Linz wichtige Voraussetzungen für eine moderne und patientenorientierte Versorgung. Eine Versorgung, auf die sich die Menschen im Notfall verlassen können“, so Haberlander.
Auch der Geschäftsführer des Ordensklinikum Linz, Walter Kneidinger, freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Hochbauphase: „Mit dem neuen Bauteil an der Seilerstätte nutzen wir die vorhandenen Platzverhältnisse optimal aus, die durch die Innenstadtlage sehr beschränkt sind. In dem neuen Gebäude werden Rochadeflächen für die Zeit des Umbaus und langfristig die dringend notwendigen Erweiterungsflächengeschaffen, um die Flächendefizite im Bestand auszugleichen.“
Zentrale Ambulante Erstversorgung
Bereits seit dem 29. Juni 2026 ist die umgebaute Zentrale Ambulante Erstversorgung wieder an ihrem ursprünglichen Standort im Erdgeschoss des Kooperationsbaus in Betrieb. Sie verfügt über elf Untersuchungs- und Behandlungskojen, drei Triagekojen, einen Schockraum und einen abtrennbaren Bereich für Patienten mit Infektionen.
Bauarbeiten bis 2030 geplant
Der Neubau und die erneuerte Erstversorgung sind Teil eines Bauprogramms, das bis 2030 laufen soll. Laut Ordensklinikum sind unter anderem weitere Sanierungen, eine Erneuerung der Haustechnik und Maßnahmen zur Kühlung der Stationen vorgesehen. Das Land Oberösterreich und die Eigentümerinnen des Krankenhauses, die Vinzenz Gruppe und die Elisabethinen Linz-Wien, investieren dafür nach Angaben des Spitals gemeinsam rund 200 Millionen Euro.








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