50 Jahre Treffpunkt für die Medienbranche: OÖ. Presseclub feierte Geburtstag
LINZ. Bei einer Feier zum 50-jährigen Jubiläum des OÖ. Presseclubs in Linz stand die Bedeutung des Journalismus für die Demokratie im Mittelpunkt. Rund 280 Gäste aus der Medienbranche, Politik, Wirtschaft und Kirche blickten auf die Geschichte des Clubs zurück und diskutierten über die Zukunft von Journalismus. „Gerade in Zeiten, in denen sich Fakten und manipulative Informationen immer stärker vermischen, ist Journalismus lebensnotwendig“, betonte OÖ. Presseclub-Präsidentin Christine Haiden.

„Wir feiern das Jubiläum des Oberösterreichischen Presseclubs sehr selbstbewusst, weil Journalismus eine wichtige demokratische Funktion in der Gesellschaft hat. Wir prüfen nach, ob das, was öffentlich gesagt wird, auch tatsächlich stimmt. In Zeiten, in denen sich Fakten und manipulative Informationen immer mehr vermischen, ist das lebensnotwendig für die Demokratie“, so Haiden bei der Feier im Ursulinenhof in Linz, Sitz des OÖ. Presseclubs.
Seit 1976 ein Treffpunkt für die Medienbranche
Der Presseclub wurde 1976 als Verein zur Förderung des Medienwesens gegründet. Heute vernetzt er Medienunternehmen und Medienschaffende in Oberösterreich. Gemeinsam werde überlegt, wie die Branche sichtbarer und stärker wahrgenommen werden könne, erklärte Vizepräsident Klaus Obereder.
Die Bedeutung regionaler Medien betonten auch Landeshauptmann Thomas Stelzer und der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer im Gespräch mit Moderator Christian Haubner. „Sowohl die Medien als auch die Politik haben bestimmte Rollen zu erfüllen“, betonte Stelzer: „Und es sind verantwortungsvolle Rollen. Sie sind Teil der Demokratie und wir sind für unsere Landsleute da.“
Digitaler Wandel und ein Blick zurück
Ein Film über die Anfänge des Presseclubs zeigte dessen Geschichte. Medienforscherin Alexandra Borchardt sprach über den digitalen Wandel, Journalismus und Demokratie. Kabarettist Klaus Oppitz ergänzte das Programm mit satirischen Einblicken in den Journalismus.
Mehr Infos und den Film zum Nachsehen gibt's unter www.presseclub.at








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