Christiane Frauscher wird neue Wirtschaftslandesrätin in Oberösterreich
LINZ. Die Innviertlerin Christiane Frauscher folgt Markus Achleitner nach, der nach acht Jahren in der Landesregierung in die Privatwirtschaft wechselt - Tips berichtete. Der Landesparteivorstand der oberösterreichischen Volkspartei hat den Vorschlag von Landeshauptmann Thomas Stelzer am Freitag, 16. Oktober, einstimmig angenommen.

Landeshauptmann Thomas Stelzer stellte Christiane Frauscher am Freitag, 16. Oktober, in Linz als künftige Wirtschaftslandesrätin vor. Er bezeichnete die Innviertlerin als „Macherin“, die sofort anpacken und gestalten könne. Seinen Vorschlag begründete er mit ihrer Erfahrung: „Christiane Frauscher kennt die Betriebe und die Landesregierung.“
Die Angelobung der bisherigen Geschäftsführerin der oberösterreichischen Landesholding ist für Donnerstag, 12. November, im Landtag vorgesehen. Bis dahin führt Achleitner die Ressortgeschäfte weiter.
Vom Finanzressort in die Wirtschaftspolitik
Die 53-jährige Christiane Frauscher stammt aus Weilbach im Bezirk Ried. Seit April 2015 ist sie Landesfinanzdirektorin, seit Juni 2017 führt sie die oberösterreichische Landesholding, die Beteiligungsgesellschaft des Landes. Zuvor war die ausgebildete Juristin unter anderem in der Personalwirtschaft und der Gewerbeabteilung des Landes sowie im Bundeskanzleramt tätig.
Frauscher sieht im Wechsel in die Landesregierung eine große Aufgabe, die sie übernehmen will. Dabei verweist sie auf ihre Herkunft aus dem Innviertel: „Bei uns wird nicht lange geredet, warum etwas schwierig ist. Man schaut, wie es geht, und dann packt man es an.“ Als künftige Wirtschaftslandesrätin will sie die Rahmenbedingungen für unternehmerische Tätigkeiten in den Mittelpunkt stellen: „Meine Aufgabe ist, dass diejenigen, die etwas unternehmen wollen, die richtigen Bedingungen vorfinden.“
Markus Achleitner wechselt in die Privatwirtschaft
Achleitner kündigte am Freitagvormittag, 16. Oktober, seinen Rückzug aus der Landesregierung und die Rückkehr in die Privatwirtschaft an. 2018 war er aus der Wirtschaft in die Landespolitik gewechselt. Welche Tätigkeit er künftig übernehmen wird, ließ er offen.
Stelzer dankt Achleitner für seine Arbeit: „Markus Achleitner war über viele Jahre ein wichtiger Teil meines Teams. Wir haben gemeinsam viel bewegt, auch schwierige Zeiten gemeistert und wichtige Weichen für Oberösterreich gestellt. Dafür sage ich nicht nur als Landeshauptmann, sondern auch ganz persönlich Danke.“








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