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LITSCHAU. Die Gemeindebedienstete Regina Thür hat gemeinsam mit zwölf weiteren Studierenden aus ebenso vielen niederösterreichischen Gemeinden das erste Semester am akademischen Lehrgang zum „Regionalen Gesundheitskoordinator“ erfolgreich absolviert. Dieser Studienlehrgang ist österreichweit bislang der erste und einzige dieser Art und findet an der Donau-Universität Krems statt.

V.l.: Stadtamtsdirektor Jürgen Uitz, Patricia Kainz-Böhm, Gerald Ehrlich, Regina Thür, Doris Paukner (Initiative „Tut gut!“), Andrea Kellner und Helmut Böhm

Die Stadtgemeinde Litschau ist mit der Gemeindebediensteten Regina Thür bei diesem Pilot-Projekt vertreten. Sie wird neben ihrer bisherigen Tätigkeit in der Finanzverwaltung auch die Aufgaben der „Gesunden Gemeinde Litschau“ übernehmen und als regionaler Gesundheitskoordinator für die Bevölkerung von Litschau tätig sein, wofür sie in insgesamt vier Semestern diese bisher einzigartige Ausbildung absolviert.

Gemeinden fördern

Die Initiative „Tut gut!“ des NÖGUS (NÖ Gesundheits- und Sozialfonds) übernimmt als Initiator mit diesem Pilot-Lehrgang eine Pionierrolle. „Ziel der Ausbildung ist es, durch diese neue Funktion eine Schnittstelle in der Gemeinde zu erlangen, durch die sämtliche Belange im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention gebündelt und vernetzt werden. Somit kann noch gezielter ein wesentlicher Beitrag geleistet werden, um die gesunden Lebensjahre und auch die Lebensqualität der Bevölkerung zu erhöhen“, erklärt Christa Rameder von „Tut gut!“.

Ausrichtung auf Prävention

„Individuelles Leid und gemeinschaftliche Kosten wären vermeidbar durch ein Gesundheitssystem, das stärker auf die Förderung von Gesundheit und die Prävention von Krankheit ausgerichtet ist,“ so Ludwig Grillich von der Donau-Universität Krems. „Dazu gilt es die noch gesunden Menschen in ihrem alltäglichen Leben zu erreichen – deshalb werden die regionalen Gesundheitskoordinatoren genau dort tätig sein – in den Gemeinden, wo die Menschen leben, lernen und arbeiten.“


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