Nagelschmiedkrone kehrt nach 21 Jahren heim
LOSENSTEIN/WEYER. Zur Landesausstellung 1998 wanderte eine Nagelschmiedkrone aus Losenstein in den Innerberger Stadel nach Weyer. 21 Jahre später kehrt das Kunstobjekt zurück.

Losenstein war einst das größte Zentrum der Produktion von handgeschmiedeten Nägeln in Mitteleuropa. Beinahe jedes Haus hatte eine eigene Nagelschmiede und fast alle Familien betrieben das Nagelschmieden als Haupt- oder Nebenerwerb. Verstorbenen Meistern wurde eine Krone auf den Sarg genagelt und beim Begräbnis mitgetragen. Fünf dieser Kunstwerke hatte das Nagelschmiedmuseum in Losenstein. Die schönste Krone wurde 1998 für die Landesausstellung „Land der Hämmer“ zur Verfügung gestellt.
Vergeblich um Rückkehr bemüht
Erst jetzt, 21 Jahre später, kehrte das wertvolle Stück zurück, zuvor hatte man sich in Losenstein vergeblich darum bemüht, die Krone vom Land Oberösterreich zurückzubekommen. Durch die Schließung des Ennsmuseums kam die Krone zwei Jahre in das Knappenhaus in Unterlaussa. Als dort eine neue Ausstellung eingerichtet wurde und mit dem OÖ. Landesmuseum die Herkunft der Krone aus Losenstein geklärt werden konnte, ergab sich jetzt die Gelegenheit zur Rückgabe.


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