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MARCHTRENK. Der Museumsverein und die Stadtgemeinde werden Anfang September eine große Ausstellung zum Thema „Nach dem Krieg. Marchtrenk 1945 – 1955“ im Volkshaus gestalten.

Der Museumsverein plant eine Ausstellung und sucht noch Objekte.
Der Museumsverein plant eine Ausstellung und sucht noch Objekte.

Auf über 600 Quadratmetern wird auf das Kriegsende und die darauf folgende amerikanische Besatzungszeit eingegangen. Einen Schwerpunkt bildet die Zuwanderung von Heimatvertriebenen zu Beginn der 50er Jahre. Dieser starke Zuzug beschleunigte die Entwicklung vom Heidedorf an der Bundesstraße zu einer Großgemeinde. Eingegangen wird an Hand vieler Exponate auf die Industrialisierung, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft. Interessant ist das Aufblühen der christlichen Kirchen und die Gründung von Vereinen. Es soll aber auch auf die Aufbruchsstimmung der 50er Jahre eingegangen werden.

Organisator Reinhard Gantner bittet die Bevölkerung Fotos, Alltagsgegenstände, Tagebücher, Firmenunterlagen oder ähnliches dem Museumsverein leihweise, kürzere oder längere Zeit zur Verfügung zu stellen.

Die Ausstellung wird am Freitag, 11. September durch Landeshauptmann Josef Pühringer eröffnet. Vom 12. bis 15. September ist die Ausstellung bei freiem Eintritt ganztägig geöffnet.


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