Nächstes Etappenziel erreicht: TGW-Ausbau geht weiter
MARCHTRENK. Mit der Inbetriebnahme der 16.000 Quadratmeter großen Produktionshalle plus hochautomatisiertem Lagersystem ist der nächste Ausbauschritt beim TGW-Hauptquartier abgeschlossen. Die Arbeiten am neuen Bürogebäude gehen weiter.

Der Intralogistik-Spezialist investierte 100 Millionen Euro in den Ausbau seines Headquarters; weitere 50 Millionen fließen bis Anfang 2028 in ein Office-Gebäude. Das ist auch die Basis für ein ehrgeiziges Ziel: 2030 soll die Zwei-Milliarden-Umsatz-Marke fallen.
Übersiedelung
Verschiedene Produktions- und Logistikabteilungen übersiedeln vom TGW-Standort Wels sowie von bislang zugemieteten Flächen in das neue Gebäude: Das reduziert Transportwege und erhöht die Effizienz signifikant. „Mit der Inbetriebnahme können wir die Performance in der Fertigung und in der globalen Ersatzteilversorgung unserer Kunden auf ein neues Level heben“, betont Henry Puhl, Chief Executive Officer von TGW Logistics. „Das ist eine zentrale Voraussetzung, um unser geplantes Wachstum abbilden zu können. Unser Rekordauftragseingang von 1,5 Milliarden Euro wird uns schnell die Vollauslastung erreichen lassen.“
Konzentration
Mit der Aufnahme des Betriebs in der neuen Produktionshalle konzentriert sich das Team in Wels auf die Herstellung der energieeffizienten KingDrive-Fördertechnik für Behälter und Kartons. Alle weiteren Intralogistik-Module für die internationalen Kundenprojekte werden in Marchtrenk gefertigt – darunter Shuttle-Roboter, Regalbediengeräte mit einer Höhe von bis zu 25 Metern, Fördertechnik für Paletten und Rollcontainer sowie Schaltschränke. Das hochautomatisierte Lagersystem umfasst ein Hochregallager mit einer Kapazität von 11.000 Paletten sowie ein Shuttle-Lager mit 49.000 Stellplätzen für Behälter.


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