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WELS. Die lange Suche hat ein Ende: Die Gastro für den Welser Volksgarten ist gesichert und den Zuschlag hat keine Unbekannte bekommen: Hidavere Kasumi, vielen besser bekannt als Hidushi aus dem „In's Haas“ wird mit ihrer Südwind Bistro GmbH im März 2027 ihr Lokal eröffnen.

  1 / 2   Hidavere "Hidushi" Kasumi freut sich riesig über die große Chance, die Gastronomie im Volksgarten zu übernehmen. (Foto: Tips)

Das Café an der Traun soll ungefähr dort entstehen, wo früher das Lokal „Traunzeit“ zu finden war: Im Bereich westlich der Almtalbahn, in unmittelbarer Nähe der künftigen Hundefreilaufzone und des naturnahen Traunstrandes. Bei planmäßigem Verlauf soll der Rohbau Ende des Jahres stehen, dann kann die Südwind GmbH mit der Einrichtung beginnen. Die Eröffnung ist für März 2027 – zeitgerecht vor Beginn der Landesgartenschau – geplant.

Langzeit-Mitarbeiterin von Wolfgang Jäger

Pächterin und Betreiberin ist Hidushi mit ihrem Lebenspartner Florian Reihofer. „Ich bin wirklich dankbar, dass ich die Auserwählte bin“, ist die stets freundliche Kellnerin angesichts der vielen Bewerber überwältigt von der Vielzahl positiver Reaktionen auf ihren Zuschlag.

Kasumi ist 44 Jahre alt und floh 1999 vor dem Kosovokrieg. Gastronom Wolfgang Jäger nahm sie und ihre beiden Schwestern schnell unter seine Fittiche und ließ sie im „Da Leone“ lernen. „Wir konnten nicht mal Deutsch“, ist Kasumi ihrem langjährigen Chef sehr dankbar.

„Ich liebe es“

Mit dem Bistro erfüllt sie sich einen Traum. „Das ist nicht Arbeit! Das wird mein Zuhause sein. Mit Garten und der Traun vor der Nase! Ich liebe es“, sprudelt Hidushi vor Begeisterung. Was auch gleich zur Namenswahl ihres Bistros führt: Südwind. „Ich bin aus dem Süden und ich bin ein Wirbelwind“, lacht Kasumi und erzählt, dass der Südwind einfach beim Meditieren zu ihr herübergeweht kam.

Eine Familiensache

Bei ihrer neuen großen Aufgabe steht ihr – neben Partner Florian Reihofer, der den bürokratischen Aufwand übernimmt – ihre Familie zur Seite. „Meine beiden Schwestern und mein Bruder werden mit mir arbeiten. In den Ferien helfen sicher meine Kinder und sogar Papa hat sich schon für den Abwasch angeboten“, lacht sie. Koch hat sie noch keinen. „Aber da mache ich mir keine Sorgen. Ich kenne so viele und wir kochen alle sehr gerne.“

Frühstück bis Fine Dining

Geöffnet sein wird von früh bis spät. Zum Frühstück stehen Schinken, Käse und Salzstangerl ebenso auf der Speisekarte wie Avocado-Mash oder warme Speisen aus ihrer Heimat. Mittags gibt's von Salat über Vegetarisch bis Fleisch und „abends würde ich gerne Fine Dining machen. Es ist einfach ein super Platz für ein Date oder um schick zu essen“, ist Hidushi voller Ideen.

Positive Rückmeldungen

Dass Kasumi die Richtige für den Job ist, davon zeugen die unzähligen positiven Reaktionen in sozialen Netzwerken, unter denen sich sogar Angebote zur Mithilfe finden.

„Ich gehe arbeiten, weil ich es liebe. Es ist meine Aufgabe, dass die Gäste einen schönen Tag haben und dass die fleißigen Leute nach ihrer Arbeit auch ein leistbares Essen bekommen“, stellt die angehende Lokalbetreiberin faire Preise in Aussicht.


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