Die Trockenheit ist ein großes Thema in der Landwirtschaft
SIPBACHZELL. Der Schotterboden der Welser Heide gepaart mit keinem Niederschlag führt zu Totalernteausfällen bei Mais. Im Durchschnitt ist mit Ertragseinbußen von 30 bis 40 Prozent, zum Beispiel bei Soja, Rüben oder Kürbis, zu rechnen.

Durch moderne Bewirtschaftungsmethoden, gezielte Bodenbearbeitung und den Aufbau humusreicher Böden versuchen viele Betriebe, Wasser im Boden möglichst lange zu speichern und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Wetterextremen zu erhöhen. Gleichzeitig macht die aktuelle Situation deutlich, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen für die heimische Lebensmittelproduktion sind.
Wichtiger Beitrag
Die Bauernfamilien in der Region leisten täglich einen wesentlichen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Lebensmitteln. Damit dies auch in Zukunft möglich bleibt, braucht es Verständnis für die Herausforderungen der Landwirtschaft und eine stärkere Wertschätzung regional erzeugter Produkte. „Die Konsumenten entscheiden. Wer regionale Lebensmittel kauft, stärkt die heimische Landwirtschaft und trägt dazu bei, die Versorgungssicherheit langfristig zu sichern“, stellt Bezirksbauernkammer-Obmann Leopold Keferböck klar, der gemeinsam mit Franz Waldenberger, Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, und Margit Ziegelbäck, der Vorsitzenden des Bäuerinnenbeirates Wels zu einer Pressekonferenz lud. Deswegen wird über Social-Media-Kanäle, aber auch im direkten Gespräch in Schulen oder bei Veranstaltungen auf regionale Vermarkter und den Wert der Produkte aufmerksam gemacht.








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