„Wir schließen die nächste Versorgungslücke“
WELS. Wer im Internet die Homepage https://www.wels-pvz.at/ aufruft, dem springt eine Information über die Dermatologische Ambulanz entgegen. „Es müssen noch technische Details geklärt werden. Im Monat Oktober geht es los“, verspricht SP-Vizebürgermeister und Gesundheitsreferent Klaus Schinninger.

Die Umbauarbeiten im Primärversorgungszentrum (PVZ) St. Anna im Norden der Stadt sind abgeschlossen. Die Beschilderung steht. Details fehlen noch: „Fakt ist: Wir schließen die nächste Versorgungslücke. Zuerst waren es die Allgemeinmediziner. Nun ist es die Lücke bei den Hautarzt-Kassenstellen in der Stadt Wels. Drei Kassenstellen wird es in der Dermatologischen Ambulanz in St. Anna geben. Die Terminabwicklung erfolgt über das dortige Backoffice. Derzeit kann ich nur auf Verständnis hoffen. Aber im Oktober geht es los“, ist Schinninger überzeugt. Weil immer wieder Gerüchte aufkommen, dass es sich um Wahlärzte handelt, stellt der Gesundheitsreferent klar: „Es sind Kassenstellen!“
Noch keine Termine buchbar
Auf Telefonanrufe oder E-Mails bezüglich der Termine wird erst dann reagiert, wenn alles geregelt ist, so die Verantwortlichen. In den vergangenen Tagen und Wochen meldeten sich viele Menschen, ob das Ambulatorium auch wirklich startet. Deswegen habe man sich zur Information auf der Homepage entschlossen, heißt es seitens der Initiatoren. Dieses Ambulatorium wird in den bereits bestehenden Gesundheitsstandort PVZ St. Anna in der Römerstraße eingebunden. Das bedeutet kurze Wege für etwaige weitere Untersuchungen und Abklärungen. Geplant sind unter anderem Leistungen in der Hautkrebsvorsorge, der Behandlung chronischer Hauterkrankungen, der Kinderdermatologie, der Allergologie sowie der modernen Wundversorgung.








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