99 Jahre Kinoerlebnis in Lambach: moderner und vielseitiger denn je
LAMBACH. Als Ferdinand Grassinger 1927 das Lichtspieltheater in Lambach erbauen ließ, war das Kino noch stumm. Das ist jetzt anders: 4K-Laserprojektion in Saal eins, 2K-Laser in Saal zwei, digitaler Dolby-Ton, seit Juli 2026 eine neue Beschallungsanlage – und Liegesessel mit Fußablagen.

Doch eines hat sich in den 99 Jahren nicht verändert: die Faszination für das Genre Film in allen Facetten.
Fast hundert Jahre später laufen an derselben Adresse noch immer Filme – geführt von der Familie Grassinger gemeinsam mit dem Kinoverein, gemeinnützig und ohne Gewinnausschüttung. Was erwirtschaftet wird, fließt zurück in Programm, Technik, Komfort und die Erhaltung des historischen Hauses.
Kinola als Marke
Der Name Kinola ist doppeldeutig gewählt. Es steht für Kino in Lambach, aber Kino für Lambach. Auch die beiden Säle tragen Namen aus der Familiengeschichte: der historische Saal Ferdinand nach dem Erbauer, der neuere Saal Viktor nach dessen erstem Sohn. Die alten 35-mm-Projektoren sind bis heute funktionsfähig und werden bewusst erhalten. Das Programm ist bewusst vielseitig: große aktuelle Kinofilme ebenso wie europäisches Arthouse, Dokumentationen, Komödien und Familienfilme. Dazu kommen Liveübertragungen von Oper und Ballett aus dem Royal Opera House London, die Reihe „Lesungen im Kino“ und ganzjährig Schulvorstellungen – gerade am großen Schulstandort Lambach eine der wichtigsten kulturellen Aufgaben. Der Bahnhof liegt drei Gehminuten entfernt. Das Buffet öffnet 45 Minuten vor Filmbeginn und schließt bei Filmstart: Vor oder nach dem Film soll die Lambacher Gastronomie profitieren. Informationen unter www.kinola.at








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden